Sangreal – Sangreal

Sangreal

Albumtitel

Sangreal

Label/Vertrieb

Underground Symphony Records

Veröffentlichung

23.05.2019

Laufzeit

42:15 Minuten

Heiligs Grälche! Da tut sich ein Sechserpack an Musikern aus (überwiegend) Italien, Zypern und Finnland zusammen und punktet souverän.

Wer auf episch angehauchten melodischen Metal steht und sich nicht an religiös und esoterisch angehauchten Texten stört, der macht bei den Herren hier nichts verkehrt. Insbesondere weil die Lieder nicht nur ordentlich komponiert sind, sondern auch handwerklich sehr gut präsentiert werden. Die Erfahrung der beteiligten Musiker macht sich hier in jedem Fall bemerkbar. Wer es mag, wenn Iron Maiden mal ruhiger zu Werke gehen, der hört sich am besten mal „Ring Of Shelomoh“ an. Gabriele Grilli erinnert hier und auch an vielen anderen Stellen sehr an Bruce Dickinson – nicht die schlechteste Visitenkarte. Wer „The Wake Of Magellan“ von Savatage mochte, der dürfte sich hier ebenfalls gut aufgehoben fühlen. Gerade beim ersten Hören kam mir immer wieder dieser Eindruck. Und auf den ersten Eindruck sollte man ja immer hören.

Lediglich der Produktion hört man an, dass hier budgettechnisch nicht aus dem Vollen geschöpft werden konnte. Ein kleiner Wermutstropfen, der aber nichts dran ändert, dass das Album rundum gelungen ist. Einen Bonuspunkt gibt es dagegen für das geschmackvoll ausgesuchte Cover.

Fazit
Epic Metal Fans werden bedient und sollten zugreifen. Vor allen Dingen, weil Sangreal das hin bekommen ohne peinlich zu werden!
11
von 15
Außerordentlich
People try to contain things by putting them into categories. I don't.