OBSCURE INFINITY – INTO THE VORTEX OF OBSCURITY

Albumtitel

Into The Vortex Of Obscurity

Label/Vertrieb

FDA Records/Soulfood

Veröffentlichung

22.03.2019

Laufzeit

40:45 Minuten

Es ist zwar auf der einen Seite erstaunlich, wie viel guter Death Metal im Augenblick aus unserem Land kommt, andererseits freut es mich ungemein dass mein Lieblingsgenre zur Zeit so gut bedient wird. Die letzten Scheiben von DESERTED FEAR, CHAPEL OF DISEASE oder SULPHUR AEON strotzen nur so vor Energie und auch Abwechslung. Und genau da sind wir auch beim Stichwort in Bezug auf die neue Scheibe von OBSCURE INFINITY. „Into The Vortex Of Obscurity“ schafft es trotz aller Referenzen eigenständig zu klingen und kann dabei sowohl kompositorisch glänzen wie auch mit interessanten Wendungen punkten. Sei es mit eingestreuten Blast Parts wie bei „Embrace Obscurity“ oder „Invoke Deliverance“ oder eben auch mit klassischen Heavy Metal Elementen wie bei den beiden überlangen Stücken „Swallowed By Time And Darkness“ oder „Lightning Spear (A Forlorn Wanderer Part II)“.
Bei letzterem versucht sich Frontmann Jules an klarem Gesang, und dieses Experiment würde ich nicht wirklich als gelungen bezeichnen. Aber das ist nur einer von sehr wenigen Kritikpunkten auf der neuen Scheibe von OBSCURE INFINITY. Denn ansonsten ist „Into The Vortex Of Obscurity“ ein verdammt starkes Album geworden, mit viel Abwechslungen und einer gelungen Neuinterpretation von Einflüssen aus sämtlichen Death Metal Bereichen. Wenn ich auch sonst gerne mal andere Bands als Referenzen aufführe um die Scheibe an die richtigen Adressarten zu vermitteln, so möchte ich „Into The Vortex Of Obscurity“ allen Freunde des Death Metal ans Herz legen!

Fazit
Abwechslungsreich und stark! Für Death Metal Fans aller Art
13
von 15
Hervorragend
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!