Lord Dying – Mysterium Tremendum

Lord Dying

Albumtitel

Mysterium Tremendum

Label/Vertrieb

EOne / SPV

Veröffentlichung

26.04.2019

Laufzeit

53:54 Minuten

Das dritte Album der 2010 gegründeten Amerikaner aus Portland, Lord Dying hat ein bestimmtes Thema: „Ursprünglich hatten wir vor, ein Album über das Thema Leben zu schreiben, aber dann wurde es doch eins über den Tod!“ Das hätte ich bei dem Bandnamen gar nicht vermutet, Scherz beiseite. „Mysterium Tremendum“ ist eine seltsame, aber keineswegs schlechte Scheibe die ziemlich krass zwischen den Metalgenres hin-und herspringt.  Epic Metal, Death, Gothic Metal und gar Doom wurde alles auf einem Album in 53 Minuten verwurstet –Wahnsinn! Manchmal ist das Ganze dann auch recht stressig. Die melodisch-melancholischen Abschnitte sind teils ganz tolle Entspannungsmusik. Die brutalen und eher seltenen Zwischenstücke eher nervig bis anstrengend und somit irgendwie überflüssig. Die Musiker haben es drauf, keine Frage das zeigt die ganze Scheibe und auch das abschließende Instrumental sehr gut.  Ehrlich gesagt wirken gerade die Growls und derberen Riffs eher nicht überzeugend.  Schwierige Sache!

Fazit
Schwierige Scheibe - bitte vorher ganz hören wenn möglich
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)