VENOM – In Nomine Satanas – 40th Anniversary (The Neat Anthology)

Venom

Albumtitel

In Nomine Satanas – 40th Anniversary (The Neat Anthology)

Label/Vertrieb

BMG /Sanctuary / Warner

Veröffentlichung

31.05.2019

Laufzeit

76:29 & 73:20 Minuten

40 Jahre Venom! Das muss gefeiert werden! Schade, dass die Originalmitglieder mittlerweile sich  in Venom und Venom Inc. aufgespalten haben und selbst da schon wieder einer fehlt. Zum runden Geburtstag gibt es neben einem Vinyl Boxset eine hübsches Doppel-Digi mit feiner Aufmachung, vielen alten Fotos und interessanten, englischen Linernotes / Interviewfetzen. Während die erste Disc eine richtig starke Setlist der Death und Black Metal Vorreiter aus England darstellt und wirklich alles was in den Anfangstagen bahnbrechend und spannend war an Bord hat, stellt Disc zwei ein Sammelsurium an Demos aus dem Jahre 1980, Livelieden und anscheinend normalen Tracks dar. Aber gerade die Demos und diverse Livelieder haben solch einen beschissenen Klang, dass es überhaupt keinen Spaß macht diesen zu lauschen. Ob die jetzt unveröffentlicht sind oder nicht ist dann in diesem Falle zweitrangig. Ich merke aber gerade an diesem krachigen Material wo die Wurzeln der bösen Buben liegen! Im Punk und NWOBHM. Jedenfalls klingt es so! Auch wenn CD1 besser klingt, gefallen mir Kultlieder wie „1000 Days In Sodom“ im besseren Sound und besser gespielt als Coversongs wie bei Sodom besser als die rumpeligen Originale. Unter den 43 Tracks sind auch zwei unveröffentlichte Lieder, ob das einen so großen Kaufanreiz bringt muss jeder selbst entscheiden!

Venom Fans werden sich aber vielleicht über diese an sich liebevoll gemachte Doppel-CD freuen!

"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)