Floating Worlds-Battleship Oceania

Floating Worlds

Albumtitel

Battleship Oceania

Label/Vertrieb

Pride & Joy / Soulfood

Veröffentlichung

17.05.2019

Laufzeit

70:52 Minuten

Die Griechen Floating Worlds kommen mit einem krassen Konzept über ein Schlachtschiff daher und haben eine 70 Minuten Scheibe namens „Battleship Oceania“, wobei sie sich auf den Promofotos im Booklet mit Marineuniformen darstellen, was etwas lustig aussieht. Wer jetzt aber Sabaton brüllt und auch aufgrund des Artworks an flotte Kracher wie „Bismarck“ denkt liegt völlig daneben. Schon allein dank der warmen und leicht theatralischen Röhre von Jon Soti komme ich gar nicht auf die Idee die Formation in diese Richtung einzusortieren. Manchmal erinnert der Sänger leicht an einen höhe singenden Bruce Dickinson. Das Ganze ist eher Melodic bis Symphonic Metal mit viel Pathos und Keyboards, was bei einer griechischen Metalband wohl einfach dazu gehört. Zwischendurch gibt es mal ein paar Hörspielsequenzen bei denen es um die Geschichte des Kriegsschiffes sich dreht. Floating Worlds schaffen es nicht ein paar richtige Hits zu erschaffen, wohl aber eine konstant gute Leistung über die Laufzeit. Der Scheibe hätte die Kürzung durchaus gut getan. Dabei kommt es zu etwas Leerlauf, aber im Grunde ist das eine gutklassige Scheibe die auch eine gewisse Eigenständigkeit hat. Die Gastsänger weiblich wie der männliche Chor und Bariton sorgen für zusätzliche Farbsprengsel.

Fazit
Gutklassig, paar Längen aber im Grunde überzeugende Scheibe mit langer Laufzeit!
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)