Atlas Pain – Tales of a Pathfinder

Atlas Pain

Albumtitel

Tales Of A Pathfinder

Label/Vertrieb

Scarlet Records / Soulfood

Veröffentlichung

19.04.2019

Laufzeit

50:16 Minuten

Atlas Pain? Noch wie was von gehört! Doch schon nach ein paar Takten des neuen Albums der Italiener wird klar, dass es auf „Tales of a Pathfinder“ dem zweiten Album der 2013 gegründeten Band eine schmissige Mischung aus Symphonic Metal Sound  a la frühe Rhapsody trifft auf Folk Metal der Sorte Elvenking. Das Ganze wird dann durch den Pagan Metal Fleischwolf gedreht (Gesang) und fertig ist keine superoriginelle, aber eine unterhaltsame Scheibe.  Natürlich nur, wenn man Keys, Fanfaren und Orchestersounds mag was permanent mitläuft. Ich war erst stutzig, doch nach ein paar Minuten machte mir die ganze Scheibe mächtig Laune, obwohl der „Fauchgesang“ recht limitiert ist. Aber hey, die Jungs haben Spaß, können spielen und das überträgt sich auf mich als Hörer.  Anscheinend ist das zweite Album mit Steampunk Geschichten bestückt, wie ich an den Promofotos und dem mal wieder sehr guten Artwork sehen kann. Die kurzen „Kirmes-Techno Beats“ beim fröhlichen „The Great Run“ ertrage ich dann mit Humor. Geschwindigkeit ist aber ein Stilmittel der Südeuropäer. Ab und an wird es leicht langsamer und bombastisch, während der für mich unerwartete Longtrack „Homeland“ (immerhin 11 Minuten) die Truppe auch von einer ruhigeren und abwechslungsreichen Seite zeigt.

Fazit
Insgesamt eine überzeugende Scheibe für Freunde folkig-symphonischen, eingängigen Pagan Metals!
11
von 15
Außerordentlich
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)