Qantice – The Anastoria

Qantice

Albumtitel

The Anastoria

Label/Vertrieb

Pride & Joy / Soulfood

Veröffentlichung

26.04.2019

Laufzeit

55:19 Minuten

Symphonic Metal aus Frooonkreisch ohne Frauengesang und dafür mit etwas neoklassischen Gitarrengedudel a la alte Yngwie Malmsteen Scheiben? Qantice sind durchaus interessant mit ihrer Konzeptscheibe „The Anastoria“, deren imposantes Sci-Fi Artwork auf keinen Fall nach Standard aussieht. Der angenehme Gesang von Frontmann David Akesson passt auf jeden Fall gut zu den Kompositionen. Über die ambitionierte Konzeptgeschichte kann ich jedoch nichts sagen, da diese recht abgefahren daher kommt und ich auch beim zweiten Durchlesen rein gar nichts verstanden habe, dabei kann ich echt gut Englisch. Aber egal, im Line-up der Gruppe ist noch fest eine Violinistin namens Alexandra Laya, während noch diverse klassische Instrumente wie Oboe, Flöte oder eine Piano von Gastmusikern intoniert werden, aber nie zu sehr im Vordergrund stehen.

Ebenso an Bord ist Ex-Orphaned Land Musiker Yossi Sassi, sowie Zaher Zorgati (Myrath). Das sind gute Farbtupfer und Gäste. Natürlich spielt auch hier allgemein das Keyboard eine recht große Rolle, drückt die Gitarre aber nicht an die Wand.  Das Ergebnis ist wahrlich nicht schlecht, aber in Teilen sehr bekannt. Was der guten Scheibe fehlt sind ein paar Ohrwürmer. Trotzdem ist das keine schlechte Platte!

Fazit
Symphonic Metal mal ohne Trällerelse am Mikrofon - unglaublich! Vive la France!
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)