Steel Night – Fight Till The End

Steel Night

Albumtitel

Albumtitel

Label/Vertrieb

Pure Steel Records / Soulfood

Veröffentlichung

26.4.2019

Laufzeit

44:17 Minuten

Heavy Metal aus Mexiko! Krass! Diese junge Band namens Steel Night steht wie man am Cover, Bandnamen und dem Debütalbumtitel „Fight Till The End“ ersehen kann voll auf die Achtziger und konnte das Wacken Metal Battle in Mexiko gewinnen und deshalb letztes Jahr in Wacken spielen. Logisch, dass bei dem Namen Pure Steel Records das Label ist. Musikalisch orientieren sich die Mexikaner klar an der NWOBHM und Iron Maiden. Der Sound ist etwas verwaschen, klingt zu 100 % analog und manche Passagen sind Abziehbilder ihrer großen Helden, wobei das Ganze recht charmant und exotisch klingt. Der Sänger hat eine ganz kraftvolle, recht hohe Stimme aber auch irgendwie leicht kauzig. Der Mann wird sicherlich nie in die Riga der Megasänger aufsteigen, passt aber irgendwie gut zur Musik. Kurios empfinde ich, dass „We Are Metal“ der mit fast acht Minuten längste Track der Scheibe am Anfang des Werkes steht, während „Made Of Steel“ das letzte Lied der CD ein Livesong sein soll, wobei der Klang recht obskur ist (Publikumsgeräusche). Wer old school Metal leicht obskur mag ist hier richtig! Schlecht sind Steel Night wirklich nicht.

Fazit
Klischees, Liebe zum Metal und ganz viel 80s Feeling!
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)