Pandorium – The Eye Of The Beholder

Pandorium

Albumtitel

The Eye Of The Beholder

Label/Vertrieb

Roll The Bones Records / Edel

Veröffentlichung

22.02.2019

Laufzeit

53:26 Minuten

Mit dem zweiten Album „The Eye Of The Beholder“ sind die Deutschen Pandorium aus Minden nun beim Ruhrpottlabel Roll The Bones gelandet und hauen nicht nur einen coolem Titel für das Werk raus, sondern auch ein dazu passendes Megaartwork im fetten Digipack. Das war ja beim gutklassigen Debüt nicht viel anders.  So muss das sein! Die Scheibe an sich ist progressiver Heavy Metal mit Thrash Einschlag und einem manchmal etwas stressig brüllenden Sänger. Aber besser wie diverse hohe Schreihälse des US-Metal! Ich denke da nur an Watchtower. Nach ein paar Durchläufen habe ich mich wieder an den Shouter Fadil Bajrami gewöhnt. Die 53 Minuten des Albums sind mit neun total unterschiedlichen Liedern zwischen drei und acht Minuten bestückt. Einige Tracks mit Überlänge sind an Bord. Hier zeigen die Musiker ihre Stärke mit packenden Riffs und ausgefeilte Arrangements. Sänger, Gitarrist und Songwriter Fadil Bajrami ist anscheinend mit Gitarrenkollege Marvin Hilbig zusammen das Strippenzieher – Duo in der Combo. Sie haben nicht nur das meiste Material verbrochen, sondern die Scheibe auch in Sachen Sound betreut, welcher sehr amtlich geworden ist. Lange Instrumentalpassagen gibt es auch, wissen zu gefallen und passen auch gut zur Musik.

Fazit
"The Eye Of The Beholder" ist keine alltägliche Standardscheibe vom Reißbrett geworden und das ist auch gut so! Pandorium brauchen jedoch in meinen Ohren ein bis zwei Durchläufe um es zu genießen.
11
von 15
Außerordentlich
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)