MALEVOLENT CREATION – THE 13TH BEAST

Albumtitel

The 13th Beast

Label/Vertrieb

Century Media Records / Sony

Veröffentlichung

18.01.2019

Laufzeit

49:37 Minuten

Die Amerikaner von MALEVOLENT CREATION spielen eigentlich seit jeher in der zweiten Liga was Death Metal angeht. Nie schaffte die Band es mit ihren Veröffentlichungen in die vorderste Reihe vorzustoßen. Die Mischung aus Death Metal, Thrash Metal Riffs und Ultra Knüppel Parts traf nicht immer den Nerv der Zeit, und sie traf auch nie die ganz große Masse an entsprechenden Jüngern, um der Kapelle den Ritterschlag zu geben. Hinzu kommen noch Besetzungswechsel über all die Jahre die schon keiner mehr mitzählen kann. Und nu liegt das dreizehnte Album vor, passender weise mit dem Titel „The 13th Beast“. Hat sich was geändert? Nein, nichts was ich nicht eben schon erwähnt hatte. Das langjährige Mitglied und Sänger von MALEVOLENT CREATION Brett Hoffmann verstarb im Jahre 2018. Sein Ersatzmann ist Lee Wollenschlaeger, der neben bei auch noch an der Gitarre zupft. Er macht seine Sache am Mikrofon wirklich gut, hat ein eigenständiges Gebölke, was einerseits sehr aggressiv daherkommt, andererseits aber immer noch sehr verständlich ist.
Musikalisch bleibt bei MALEVOLENT CREATION alles beim Alten. Death Metal, der immer wieder mit Blastspeed Einsätzen daherkommt, und dessen Gitarren Riffs aus der Thrash Metal Schule stammen. So haben die Songs auf „The 13th Beast“ ein gleichbleibendes gutes Niveau, was aber (wieder mal) nicht ausreicht um ganz vorne anzugreifen. Höhepunkte wie „Born Of Pain“ sind einfach zu rar gesät, um die neue Scheibe in den Himmel zu loben. Die Produktion ist astrein und druckvoll, da gibt es nichts zu meckern. Aber locker die Hälfte der Scheibe läuft einfach so durch, ohne wirklich einen Eindruck zu hinterlassen.

Fazit
Die nächste Scheibe von MALEVOLENT CREATION. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.
8
von 15
Durchschnittlich
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!