Come Taste The Band – Reignition

Albumtitel

Come Taste The Band – Reignition

Label/Vertrieb

AOR Heaven/Soulfood

Veröffentlichung

25.01.2019

Laufzeit

41:16 Minuten

Welche Musik wird wohl eine Band spielen, die sich nach einem frühen Deep Purple Album benannt haben? Nun, die Antwort liegt auf der Hand, genau wie es ja auch die deutsche Gruppe Demon`s Eye seit Jahren erfolgreich praktiziert. Und genau wie diese, handelt es sich auch bei Come Taste The Band um eine DP-Tribute Band, allerdings aus Norwegen. Man hat bisher eine CD mit Coversongs sowie eine Live-Platte veröffentlicht und ist in Skandinavien viel an der Live-Front unterwegs. So durfte die Band sogar vier Shows für Glenn Hughes und seine Black Country Communion eröffnen, was einem Ritterschlag gleichkommt! Es gibt bei deren Debütalbum mit ausschließlich eigenem Material weitere Gemeinsamkeiten beim Konzept, so zum Beispiel ist der Sänger Doogie White der Gleiche wie bei den Siegenern. Allerdings konnten die Nordlichter noch einen „echten“ ehemaligen Deep Purple Shouter für zwei Stücke gewinnen, und zwar Joe Lynn Turner! Okay soweit, so ist es also nicht verwunderlich, dass Classic Hardrock ganz im Stile der alten Helden Trumpf ist, was an Titeln wie „Not That Kind Of Man“, „Under Your Skin“ oder dem schleppenden „Slave Of Your Love“ sehr authentisch und gekonnt nachgewiesen wird. Die dazugehörige Schweineorgel ist natürlich auch mit an Bord und Gitarrist Jo Henning Kaasin macht den Ritchie an den sechs Saiten ebenfalls mit Hingabe. So ist diese Platte zwar kein musikalisches Überraschungsei, aber für Classic Hardrock Freunde und Fans von Doogie White mit seinen vielen Spielwiesen bzw. Joe Lynn Turner ein gefundenes Fressen. Gut produziert, organisch, viel Spielfreude und mit Herz performt! Anspieltipps: „Black Rose“ und die geile Ballade „Don`t Let Me Bleed“ mit einem Großartigen JLT am Mikro.

Fazit
Sehr ordentliches Debüt mit eigenem Material im Geiste der Vorbilder!
10
von 15
Gediegen
Die Melodie muss stimmen!