Beast In Black – From Hell With Love

Albumtitel

From Hell With Love

Label/Vertrieb

Nuclear Blast / Warner

Veröffentlichung

08.02.2018

Laufzeit

43:02 Minuten

Homepage

www.beastinblack.com/

Gerade mal ein Jahr nach dem tollen Debüt „Berserker“ holt Ex-Battle Beast Songwriter und Bandboss Anton Kabanen mit „From Hell With Love“ zum zweiten Schlag aus und geht nach einer Supporttournee für Nightwish mutig mit seiner Truppe Beast In Black auf Headliner Tournee 2019. Da will es jemand wissen!  Kabanen und Co. gehen den Weg des Debüts zu 100 % weiter. Hier paaren sich Power Metal mit Pop und vielen Einflüssen aus den Achtzigern was die Keys und die oft bewusst (?) künstlichen Drumsounds betrifft. Neudi bekommt bei der Scheibe sicherlich Ohren weh. Auch ich finde das nicht immer witzig oder cool, manchmal ist das einfach zu viel des guten. Wenn jemand von Schlager oder Kirmes Metal spricht, ich kann es verstehen! Doch immer wenn es gerade mal wieder fast zu viel des wird mit Pop Appeal, Loops und 80s AOR Sound hauen die Finnen einen mehr oder weniger geradlinigen Power Metal Track raus um das Ganze nicht so zuckersüß werden zu lassen.  Dazu passt das unglaublich coole Barbaren Artwork mit allen Klischees von Spielen und Filmen der Achtziger. Über allem thront die extrem wandelbare Röhre von Frontmann Yannis Papadopoulos auf den andere Acts sicherlich neidisch sind. Aber ich denke beim Debüt konnte er noch mehr zeigen wie variabel er ist. Trotzdem ist diese Scheibe gut, wenn man sich auf diese hier beschriebene Achterbahnfahrt einlassen kann. Beast In Black haben auch wirklich interessante Lieder und viel Abwechslung an Bord.  An dass einen Tick bessere Debüt kommt dieses Teil für mich aber nicht heran. Vielleicht fehlte da einfach die Zeit. Fans der Truppe werden hier Spaß haben!

Fazit
Eine Band die auf jeden Fall polarisieren wird und sich auch nicht wundern muss, wenn sie als Pop Metal gesehen wird. Wenn ich mich als Hörer darauf einlasse, klappt das aber gut!
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von 15 / Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)