DOG EAT DOG – Brand New Breed (EP)

Albumtitel

Brand New Breed (EP)

Label/Vertrieb

Metalville / Rough Trade

Veröffentlichung

30.11.2018

Laufzeit

29:26 Minuten

Es läuft wieder bei DOG EAT DOG. Nachdem man die kleinen Clubs im Frühling diesen Jahres beackert hatte gab es kurz danach den Support Slot für die restlichen LIMP BIZKIT Konzerte in Deutschland. Und die fanden schon in etwas größeren Arenen statt. Das eigentlich letzte Album stammte aus dem Jahre 2006 („Walk With Me“), um hier eine kleine Gedächtnisstütze zu liefern. Danach war es sehr still um die Musiker rund um Sänger John Connor geworden. Alle naselang spielte die Band mal auf irgendwelchen obskuren Festivals, und obwohl DOG EAT DOG sich nie offiziell aufgelöst hatten war ich der felsenfesten Meinung, dass die Truppe das Zeitliche gesegnet hatte. Am Ende des Jahres 2017 tauchte dann plötzlich eine ominöse EP mit dem Titel „Brand New Breed“ auf, die auf den Konzerten von DOG EAT DOG zu erwerben war. Und tatsächlich waren da vier neue Stückt drauf. Mit dem anhaltenden Erfolg der Band in diesem Jahr zeigten sich auch die Plattenfirmen wieder interessiert und prompt landete die Kapelle bei Metalville. Da man nicht erwarten kann dass DOG EAT DOG mal eben schnell ein neues Album raushauen werden wurde die vorhandene EP „Brand New Breed“ mit vier weiteren Songs „veredelt“ und nun ganz offiziell vertrieben.
Die tatsächlich vier neuen Songs „XXV“, „Vibe Cartel“, „Lumpy Dog“ und „Emoji Baby“ sind bockstark und zeigen all die starken Seiten von DOG EAT DOG die sie Mitte der 90er Jahre zu einer der wichtigsten Bands im Bereich Crossover machte. Hier wird alles gemischt was erlaubt ist: eingängige Riffs, Reggae, Melodie, Hip Hop, Groove, Saxophon, Metal und verdammt viel gute Laune. Alleine hierfür lohnt sich schon die Anschaffung der EP „Brand New Breed“.
„Veredelt“ habe ich deswegen in Anführungszeichen gesetzt, weil die vier zusätzlichen Songs zwar ganz nett sind, aber am Ende eigentlich keine Aussagekraft haben. „Isms“, „Rocky“ und „Lumpy Dog“ wurden als unplugged Version festgehalten, „XXV“ gibt es dann nochmal aus Live Variante. Ob man das brauch lasse ich mal dahingestellt.
Der Sound der neuen Songs ist richtig dick und kommt mit ordentlich Druck aus der Anlage. Und auch bei den zusätzlichen Liedern kann man über die Produktion nicht meckern, die Stimmung und Atmosphäre wurde gut eingefangen.
Ich hoffe inständige dass DOG EAT DOG in naher Zukunft ein neues Album rausbringen. Denn wenn sie das Qualitätslevel halten können, steht uns eine echte Crossover Bombe bevor!

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von 15 / Edelstahl
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!