Spirits Of Fire- Spirits Of Fire

Spirits Of Fire

Albumtitel

Spirits Of Desire

Label/Vertrieb

Frontiers Records / Soulfood

Veröffentlichung

22.02.2019

Laufzeit

62:48 Minuten

Auf Fire reimt sich Desire oder wie war das? Egal! Spirits Of Fire ist eine neue US-Metal Allstarband deren vier Mitglieder die meisten Metalheads in irgendeiner Form in ihrer Sammlung haben müssten. Ich gehöre nicht zu den Schreibern die ihre Rezensionen mit Namedropping voll machen, aber hier muss das sein: Sänger Tim Ripper Owens (Charred Walls Of The Damned)  ist auch Solokünstler war mal bei Iced Earth, Judas Priest und Yngwie Malmsteen, außerdem ist er sowie als Gast- oder Projektsänger sehr aktiv und ein eh toller Sänger. Chris Caffery war mal bei Savatage Gitarrist, spielt bei TSO und ist leidlich erfolgreicher Solokünstler. Bassist Steve DiGiorgio war mal bei Sadus und aktuell bei Testament und einem Haufen anderer Acts. Schlagzeuger Mark Zonder dürften viele von Warlord und früher Fates Warning kennen. Sie zusammen haben mit dem hübschen, feurigen Cover eine neue Band am Start die im Gegensatz zu anderen Frontiers Projekten immerhin aus dem selben Riesenland stammen und so sich eher sehen oder proben können als andere. Das große Problem der Truppe ist, dass keiner der hier aufgeführten bei seinen Acts ein Songschreiber war oder in dieser Form bekannt ist. Als Musiker sicherlich, aber nicht als Verfasser diverser Metalklassiker. Das höre ich der soliden Scheibe permanent an. Aus der soliden, aber recht unspektakulären Scheibe hätte ein Songschreiber wie Jon Schaffer oder Jim Matheos was zaubern können. Ein Gitarrist wie Chris Chaffery war da vielleicht zu wenig. Egal wie cool ich die Zusammenstellung finde und wie oft ich die Scheibe höre, hier bleibt wenig hängen! Schade!

Fazit
Hatte viel mehr erwarter bei der Besetzung!!!
7
von 15 / Solide
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)