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15. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

Ideal Home - Ein Vater kommt selten allein (Blu-ray)
Titel Ideal Home - Ein Vater kommt selten allein (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb EuroVideo Medien GmbH
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Veröffentlichung 04.12.2018
Laufzeit 91:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Der amerikanische Regisseur Andrew Fleming wird heutzutage nicht mehr vielen was sagen, ist er doch viel bei (hierzulande eher unbekannten) Serien und Webserien unterwegs. Seine Karriere begann aber einst in den 80ern mit "Visionen der Dunkelheit", gefolgt von Filmen wie "Der Hexenclub", "Ich liebe Dick" oder "Ein ungleiches Paar". Nun ist er zurck mit der Komdie "Ideal Home - Ein Vater kommt selten allein", fr die er auch das Drehbuch beisteuerte. Erasmus ist der Star einer Koch Show, extravagant, egozentrisch, egoistisch und narzistisch. Paul ist Produzent eben jener Show, ruhig, zurckhaltend, und er ist Erasmus langjhriger Partner, denn die beiden sind homosexuell. Sie leben recht wohlhabend, aber die Beziehung ist lange nicht mehr das, was sie sein sollte. Da kommt mir nichts dir nichts der 10-jhrige Angel ins Leben der beiden. Angel ist der Enkel von Erasmus unehelichem Sohn, der bei einem One-Night-Stand Experiment mit einer Frau entstammt. Als dieser jedoch in den Knast muss, schickt er den Kleinen kurzerhand zu seinem schwulen Opa. Natrlich beginnt fr die beiden eingefahrenen Mnner nun eine recht unentspannte Zeit, vor allem weil natrlich auch das Jugendamt ein Auge auf die Situation hat, und auch sonst keiner Erfahrung mit Erziehung und dergleichen hat.

Die Handlung der Geschichte von "Ideal Home - Ein Vater kommt selten allein" kann man sich sicherlich an einer Hand abzhlen. Nicht das erste Mal kommen Leute die keine Ahnung von Kindern, geschweige denn eigene haben, in die Situation unverhofft auf Nachwuchs zu stoen, und die damit einhergehenden Probleme zu bewltigen. Neu in der Konstellation ist natrlich der Punkt der Homosexualitt, der aber insgesamt natrlich keine wesentlichen Neuerungen mit sich bringt. Strend empfand ich das auch nicht, obwohl sicherlich wieder manche auf die Barrikaden gehen wrden wegen der eindimensionalen Darstellung der Figuren und ihrer sexuellen Ausrichtung. Steve Coogan macht seine Sache als Exzentriker ordentlich, wenn auch etwas drber, Paul Rudd als sein intellektuellerer Gegenpart hingegen konnte mich schon mehr berzeugen. Was bleibt ist eine Erziehungskomdie nach Schema F, die einem genau das bietet, was man anhand dessen auch erwartet. Groe berraschungen gibt es keine, viele Gags funktionieren, einige nicht. Sonntagnachmittagsunterhaltung ohne groen Wiedererkennungswert. Die Blu-ray bietet eine gute Bild und Tonqualitt, beim Bonusmaterial muss man sich mit Trailern begngen.
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