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16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

Dead in a Week (Blu-ray)
Titel Dead in a Week (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
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Veröffentlichung 30.11.2018
Laufzeit 91:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Schwarzer Humor aus Grobritannien ist immer eine willkommene Sache, und da macht fr mich auch Tom Edmunds zweiter Langfilm "Dead in a Week" keine Ausnahme! Fr seine Geschichte nahm sich Edmunds den jungen Aneurin Barnard als Hauptdarsteller, der dem Zuschauer zuletzt in "Dunkirk" aufgefallen sein sollte. An seiner Seite steht Tom Wilkinson als alter Haudegen in der ersten Reihe, Christopher Ecclestone in einer kleinen, aber feinen Nebenrolle. Den weiblichen Part bernimmt die bislang eher unbekannte Freya Mavor, aber deswegen nicht minder begabt. Die Story dreht sich um Bademeister William, der des Lebens schon lnger berdrssig ist, nicht zuletzt wegen seiner erfolglosen Versuche als Schreiberling. Als er wieder einmal seinem Leben ein Ende setzen will, begegnet er Leslie, einem alten Auftragskiller. Diesen heuert er just auch an ihn endlich verbindlich ins Jenseits zu befrdern. Dummerweise kriegt William alsbald ein Angebot seine Arbeiten doch zu verffentlichen, und zu allem bel verliebt er sich auch noch in die Verlegerin Ellie. Tja wre da nun nicht Leslie der seinen Auftrag auf jeden Fall ausfhren will, und auch dessen Chef Harvey drngt auf den Tod Williams. Nun heit es fr den Lebensmden doch ums berleben zu kmpfen.

Nein, keine Angst es wird hier nicht bleihaltig bis dorthinaus, und auch sonst ist dies kein Actionfilm. Vielmehr handelt es sich bei "Dead in a Week" um einen kleinen, aber feinen schwarzhumorigen Killer-Thriller mit melancholisch-dramatischen Einflssen, und einer gehrigen Portion Wortwitz! Neben den guten Darstellerleistungen sind es nmlich genau die herrlichen Dialoge, die den Streifen so sehenswert machen. Die Chemie zwischen den Figuren ist unheimlich stimmig, und auch wenn die gesamte Laufzeit ber die Geschichte nicht hundertprozentig stimmig bleibt, macht die einfach unheimlich viel aus. Die erste Hlfte von "Dead in a Week" ist ungleich witziger als die etwas ernstere zweite Hlfte, das tut der Unterhaltung aber wenig Abbruch. Auch dort gibt es natrlich noch komische Momente, und diese znden meist auch. Insgesamt kann man den Film jedem Fan des schwarzen Brit-Humors ans Herz legen, und man darf sicher gespannt sein was Regisseur Edmund noch so abliefern wird. Die Blu-ray ist qualitativ auf ordentlichem Niveau, whrend der Ton sich durch die Dialoglastigkeit naturgem eher in der Front abspielt. Als Bonus gibt es einige Interviews und zwei Featurettes.
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