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16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

Winchester - Haus der Verdammten
Titel Winchester - Haus der Verdammten
Produktion/Vertrieb Splendid Film /WVG)
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Veröffentlichung 31.08.2018
Laufzeit 109:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die Spierig-Brothers sind den Genrefans mittlerweile ja durchaus ein Begriff. Einst drehten die Australier den Funsplatter "Undead", mit Ethan Hawke in den jeweiligen Hauptrollen entstanden 2009 dann der Vampirstreifen "Daylight" und der Zeitreisethriller "Predestination", im letzten Jahr legten sie mit "Jigsaw" einen weiteren Teil der "SAW"-Reihe auf. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich lange Zeit dachte ihr neuester Film "Winchester - Das Haus der Verdammten" hat in irgendeiner Weise was mit der Serie "Supernatural" am Hut, in der ja die Brder Winchester etwaige Abenteuer bestehen. Asche ber mein Haupt, es geht in dem Gruselwerk mit Helen Mirren und Jason Clarke in den Hauptrollen um etwas gnzlich anderes!

Sarah Winchester ist die Witwe des berhmten Waffenherstellers William Winchester. Sie lsst ihre riesige Villa Tag und Nacht erweitern und umbauen, wodurch ein ziemlich unbersichtliches Labyrinth an Gngen, Rumen, Tren mit Wnden dahinter, Treppen ins Nichts etc. entsteht. Das tut sie aus gutem Grund, denn sie glaubt von den Geistern verfolgt zu werden, die durch die Waffen gettet wurden. Der Vorstand entsendet den Psychologen Eric Price um ihren Gesundheitszustand zu berprfen, doch schon bald scheinen sich in dem Haus wirklich Erscheinungen zu ereignen...

Tja nun, was haben die Spierigs uns den da serviert? Im Grunde einen handelsblichen Spukhausstreifen, diesmal halt wirklich mal mit realem Hintergrund, denn die Htte steht wirklich in Kalifornien, und kann besichtig werden. Gedreht wurde dort aber nicht, wegen Platzmangel, sondern in Australien mit eher berschaubarem Budget. Dies sieht man "Winchester - Das Haus der Verdammten" aber wahrlich nicht an, und Mirren lsst den Film obendrein in speziellem Glanz erscheinen. Doch es ist nicht alles Gold was glnzt, denn alles in allem lsst die Spannung mit zunehmender Laufzeit leider etwas nach. Die blichen Jump-Scares sind an Bord und sitzen ordentlich, aber irgendwie hat man das Gefhl es fehlt etwas um ein stimmiges Ganzes zu bilden. Wirklich Sinn machte der Film fr mich schlussendlich nicht.

Was bleibt ist ein Grusler den man sich durchaus mal ansehen kann, aber fr gebte Seher gibt es hier nichts Neues. Die Atmosphre im Haus wurde durchaus teilweise gut eingefangen, bleibt aber gegen Ende irgendwann halt auf der Strecke. Bild- und Tonqualitt sind gut, im Bonusteil gibt es neben Interviews eine Featurette und ein Making-Of zu sehen.
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