Navigation
                
24. September 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

The Night eats the World (Blu-ray)
Titel The Night eats the World (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb EuroVideo Medien GmbH
Homepage Homepage suchen ...
Veröffentlichung 06.06.2018
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 6 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Beim Stichwort Horrorfilm ist Frankreich dank einiger denkwrdiger Vertreter der hrteren Gangart seit ein paar Jahren in Fankreisen durchaus bekannt! "Martyrs", "Frontiers", "High Tension" oder "Inside", welcher zuletzt gar mit einem US-Remake bedacht wurde, bei "Martyrs" war es ja vor einiger Zeit schon genauso. Im Bereich Zombiefilm gab es dann noch "Die Horde" oder mit Abstrichen "Die Meute" und "Mutants". Nun schickt sich Dominique Rocher mit seinem Langfilmdebt "The Night eats the World" an, erneut die Untoten bei den Franzosen loszulassen. Angesichts der durchaus hohen Qualitt, die man aus dem Land gewohnt ist, war ich auch entsprechend mit einer gewissen Erwartungshaltung ausgestattet, aber der Reihe nach.

Auf der Party seiner Ex, in einer mondnen Pariser Apartment-Wohnung gefllt es Sam nicht wirklich, und er zieht sich in eines der Zimmer zurck. Dort schlft er auch ein, und erwacht am nchsten Morgen ohne mitbekommen zu haben, dass die Pariser sich in blutrnstige Untote verwandelt haben. Sam scheint der letzte berlebende der Zombieapokalypse zu sein, und verbarrikadiert sich in dem groen Haus, wobei ihm natrlich die vorhandenen Artikel in den Wohnungen sehr gelegen kommen, also richtet er sich sein isoliertes Leben langsam ein.

Mehr Worte braucht man zur Handlung im Grunde nicht verlieren. Wer hier einen zweiten "28 Days Later" erwartet, wird enttuscht werden, ebenso Liebhaber von Zombieaction, von der es hier ziemlich wenig zu sehen gibt. Zwar sind die wenigen Effekte gut gemacht, aber vielmehr bekommt man hier eine Art "I am Legend" zu sehen, nur ohne das der Protagonist dabei zum einsamen Helden wird. Man sieht Sam dabei zu wie er sich sein Leben organisiert, dabei manchmal auch recht unlogisch vorgeht, und streng genommen passiert in "The Night eats the World" einfach viel zu wenig. Auch das Ende selbst sehe ich hier eher zweifelhaft als gelungen an, weil es in meinen Augen einfach sinnfrei daherkommt. Erklrungen gibt es dann auch keine, und was bleibt ist zwar darstellerisch nicht bel, es reicht aber nicht fr eineinhalb Stunden Spielfilm. Spannung will dabei auch nie wirklich aufkommen, und die Intention Rochers bleibt im Verborgenen. Bild und Ton der Blu-ray sind hingegen gut, Bonusmaterial glnzt neben dem Trailer mit Abwesenheit.
<< vorheriges Review
Scream For Me Sarajevo
nchstes Review >>
I Kill Giants (Blu-ray)


Zufällige Reviews