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18. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

Arsenal (Blu-ray)
Titel Arsenal (Blu-ray)
Produktion/Vertrieb Universum Film GmbH
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Veröffentlichung 10.11.2017
Laufzeit 98:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nicolas Cage und John Cusack traten bereits mehrmals zusammen in Filmen auf, genau viermal, wenn man den Miniauftritt Cusacks in "Adaption: Der Orchideen Dieb" mitzhlt. "Con Air" war das erste groe Zusammentreffen, in "Frozen Ground" berzeugten mich beide abermals, auch wenn der Film nicht die groe Medienprsenz wie sein Vorgnger hatte. Unter der Regie von Steven C. Miller treten die beiden Mimen nun in "Arsenal" abermals miteinander auf, wobei miteinander nicht ganz richtig ist, denn zusammen sieht man sie hier nicht. Die Handlung dreht sich um die Brder Mike und JP, als Kinder unzertrennlich, als Erwachsene verschiedener als sie nur sein knnen. JP fhrt erfolgreich ein Bauunternehmen, hat Familie. Mike ist ein Kleinkrimineller, ist geschieden und die Beziehung zur Ex und der gemeinsamen Tochter ist alles andere als gut. Eines Tages kriegt JP eine Lsegeldforderung fr seinen Bruder und dessen Tochter. JP wendet sich an seinen alten Kumpel Sal, und macht sich auf die Sache zu klren. Die Spur fhrt zu Gangsterboss Eddie King.

Gro kompliziert ist die Geschichte schon einmal nicht, etwas anderes drfte von Miller aber auch keiner erwartet haben. In regelmigen Abstnden tritt dieser mit Filmen wie "Aggression Scale", "Under the Bed", "Silent Night - Leise rieselt das Blut" oder "Marauders" auf. Alles keine Oscarkandidaten, aber immerhin unterhaltsame B-Ware, die man sich an einem verregneten Sonntag mal reinziehen kann. Diesmal bietet er mit "Arsenal" abermals kein hitverdchtiges Novum, sondern ein Crime-Drama mit Actionelementen. Hauptakteure sind nicht wie man vielleicht denkt Cage und Cusack, sondern Adrian Grenier ("Marauders", "Entourage") und Jonathon Schaech ("Marauders", "Vice"), die ihre Rollen aber gut zu handeln wissen. Cusacks Rolle ist eher klein, er spielt auch austauschbar, whrend Cage tut was er kann. Naja oder vielleicht auch nicht. Seine Percke samt schiefer Nase sehen einfach zum Niederkniehen mies aus, und sein bekanntes Overacting ist wieder auf hchstem Niveau. Er schafft es vllig unpassend in seiner Rolle als Gangsterboss King herumzuchargieren, was durchaus ein wenig den Film kaputt macht. Insgesamt reien es dann aber die wirklich hart inszenierten Szenen gen Ende heraus, die einen unerwartet hohen Blutzoll vorweisen knnen! Wer nicht immer Hochglanz braucht, drfte sich bei "Arsenal" trotz allem gut unterhalten fhlen, Cage sollte sich mal von irgendjemandem beraten lassen, denn ich vermute bei dem luft etwas falsch. Vielleicht sollte Cusack sich ihm dann anschlieen, denn mit seiner Basecap-Manie scheint er auch irgendwie verlorene Jahre wettmachen zu wollen.

Technisch gesehen ist die Blu-ray von guter Bild- und Tonqualitt, whrend im Bonusbereich noch ein Blick hinter die Kulissen gewhrt wird, in Form von Interviews und Kommentaren.
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