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15. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

PRIMAL FEAR - Devil's Ground
Band PRIMAL FEAR
Albumtitel Devil's Ground
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.primalfear.de
Verffentlichung 23.02.2004
Laufzeit 56:13 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Primal Fear bleiben am Ball! Das letzte Album "Black Sun" erschien 2002. 2003 haben die Schwaben dann mit "The History Of Fear" eine Live-DVD mit Bonus Live-CD verffentlicht.Jetzt stehen die fnf mit neuem Drummer Randy Black (ex Rebellion und Annihilator) wieder mit einem taufrischen Album auf der Matte, was sich "Devil's Ground" nennt.
Die fnfte Platte in sechs Jahren ist eine klare Weiterfhrung der Vorgnger, was optisch direkt auf dem Cover mit den Adlern zu erleben ist. Never change a winning team! Die Adler sind halt ein Markenzeichen/Maskottchen der Schwaben. Keine nderung auch im Sound des Albums und das ist gut so. Das bedeutet nicht, dass die Fearer sich kopieren, fr meinen Geschmack verfeinern sie ihren Sound von Album zu Album und haben bei "Devil's Ground" auch wieder etwas an Hrte und grere Variabilitt gewonnen. Es ist das Album mit der grten Hitdichte.Der klischeehaft betitelte Opener "Metal Is Forever" ist ein flotter Banger, der mich nur aufgrund Ralf Scheepers (zu) hohem Gesang beim Refrain mit der Zeit nervt. Der Snger ist tadellos, aber diese Hhen sind halt nicht mein Ding. Das zieht einem die Plomben. Dadurch hat der Song den gleichen Nervfaktor beim Gesang wie "Angel In Black" von "Nuclear Fire".Erst beim fnften Lied "The Healer" gehen Primal Fear vom Gaspedal und bieten eine Verschnaufpause. "The Healer" ist ein ruhiger, atmosphrischer Song und eine der besten so genannten Balladen, die ich die letzten Monate gehrt habe! Es geht auch mal ohne Klischees. Danach ist aber Schlu mit kuscheln "Sacred Illusion" wartet mit einem Thrash-Part a la S.O.D. auf, der sich direkt nach dem Refrain auf den unschuldigen Hrer strzt. "In Metal" rockt brachial weiter und spiegelt die grer gewordenen Abwechslung im Hause Primal Fear wieder.Ich knnte auf jeden Song eingehen, da jeder Track eine eigene Persnlichkeit hat und dadurch ist "Devil's Ground die beste und abwechslungsreichste Platte der Bandgeschichte geworden und schon jetzt ein moderner Klassiker!
Der Abschlu und "Titelsong" "Devil's Ground" hat mich sehr verwirrt. Es ist ein gesprochenes Outro und erinnert stark an Rages "Welcome To The Other Side" Album, wo Mike Terrana mit hnlich tiefer Stimme spricht. Mal was anderes. Primal Fear haben einen Pflichtkauf in Sachen zeitlosem Heavy Metal gezimmert!
   
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