Navigation
                
17. August 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

UFO - Seven  Deadly
Band UFO
Albumtitel Seven Deadly
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.ufo-music.info
Verffentlichung 24.02.2012
Laufzeit 47:05 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Anfangs herrschte im Lager der Fans von UFO ja schon ein bisschen Skepsis, ob Vinnie Moore der richtige Mann sei, um die Nachfolge von Michael Schenker anzutreten. Die war aber sehr schnell verflogen, nachdem die Band in 2004 ihr erstes Album mit dem "Neuen" verffentlichte und schnell auch live in der neuen Besetzung abrumte. Seitdem stehen die neuen UFO einfach fr abwechslungsreichen Hardrock mit starken Gitarren. Und daran hat sich auch 2012 nichts gendert wie das neue vierte Studioalbum dieser Besetzung "Seven Deadly" zeigt, das die Jungs am 24.02. verffentlicht haben.
"Seven Deadly" startet easy mit dem coolen riffbetonten Midtempokracher "Fight Night". Der eingngige Chorus und ein melodischer Mittelteil mit leichtem Countryfeeling schaffen Spannung im Song. Vinnie begeistert mit seinem gefhlvollen Solo, das passend zum Song eher rockig / bluesig angelegt ist. Danach wird in "Wonderland" das Tempo etwas angezogen. Coole Slidelicks und das eher schnelle Solo, in dem Vinnie abwechslungsreich und gefhlvoll richtig vom Leder zieht, lassen aufhorchen. In dem folgenden "Mojo Town" schlgt dann die groe Stunde von Snger Phil Mogg. Er singt in diesem langsamen eher dsteren Song besonders ausdrucksstark, wobei er auf dem gesamten Album sehr gut bei Stimme ist. Drummer Andy Parker sorgt mit zusammen mit den lssig klingenden Rhythmusgitarren fr den richtigen Groove. Und genauso stark geht es danach weiter. Das eher ruhige "Angel Station" beginnt mit Akustikgitarren, die sich als Leitmotiv durch das Stck ziehen. Der sehnsuchtsvolle Gesang zeigt, dass nur wenige die Gefhle des Manns von der Strae so umsetzen knnen wie Phil Mogg. Gegen Ende stellt die Halbballade "Burn Your House Down" ein Highlight des Albums da. Durch den ausdrucksstarken Gesang, eine dstere Atmosphre und die gefhlvolle Gitarrenmelodien, die perfekt mit den cleanen Rhythmusgitarren harmonisieren, setzt sich der Song schnell im Kopf fest. Danach klingt "Seven Deadly" mit dem coolen "Fear" und dem melodischen "Waving Good Bye" angenehm aus.
UFO ist mit "Seaven Deadly" wieder ein sehr starkes Album gelungen, dem die variantenreiche stets gefhlvolle Gitarrenarbeit die Krone aufsetzt. Vinne Moore und UFO, das passt einfach. Parallel zum Jewel Case erscheinen Digipak und Doppelvinyl, auf denen noch zwei Bonustracks enthalten sind. Hoffentlich schaffen es einige dieser Songs in die Setlist der nchsten Tour, die im April / Mai bei uns schon ansteht. Anwesenheit ist dort natrlich Pflichtsache...
   
<< vorheriges Review
CRIPPLED BLACK PHOENIX - (Mankind) the Crafty Ape
nchstes Review >>
NAPALM DEATH - Utilitarian


 Weitere Artikel mit/ber UFO:

Zufällige Reviews