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21. November 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SAVATAGE - Poets And Madmen (Re-Release 2011)
Band SAVATAGE
Albumtitel Poets And Madmen (Re-Release 2011)
Label/Vertrieb Ear Music / Edel
Homepage www.savatage.com
Verffentlichung 09.12.2011
Laufzeit 71:20 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Als Thorsten "Hall Of The Mountain King" zuletzt 12 schlappe Pnktchen verordnete, bin ich streng mit ihm ins Gericht gegangen. Vielleicht hat er mir ja deshalb "Poets And Madmen" zur Rezension rber geschoben. Natrlich kann das bis dato letzte Savatage-Werk nicht mit Klassikern wie "Sirens", "Power Of The Night", "Gutter Ballet", "Streets", "Handful Of Rain" oder dem oben genannten vielleicht besten Heavy Metal Album aller Zeiten mithalten. Dazu waren die Rahmenbedingungen bei der Entstehung des Albums einfach zu schlecht, denn die Band war gerade im Begriff sich in Wohlgefallen aufzulsen: Al Pitrelli war auf dem Sprung zu Megadeth und Zak Stevens war schon weg, sodass Jon Oliva seit langem wieder den Gesang bernahm. Genau dies macht fr mich den Reiz dieses Albums aus, denn bei aller Wertschtzung fr Stevens und die tollen Alben, die Sava mit ihm verffentlicht haben, der Mountain King ist und bleibt nunmal der Originalfrontmann der Florida-Legende.

Der mit Produzent Paul O`Neill eingeschlagene Weg der Rockoper wird mit "Poets And Madmen" konsequent fortgefhrt. Es handelt sich wieder um ein Konzeptalbum, das eine schaurig schne Gruselgeschichte um drei Jugendliche und ein Geisterhaus erzhlt. Allein Jon Olivas charakteristisches Lachen in "There In The Silence" ist den Kauf dieser CD schon wert. Aber auch sonst sind einige klasse Songs vertreten, wie z.B. "Commissar" und das zehnmintige "Morphine Child", das einen "Chance"-artigen Canon enthlt, der einem wohlige Schauer den Rcken hinunter jagt. Der Rest des Albums ist ebenfalls guter Savatage-Durchschnitt, was soviel heit, dass es besser ist als alles, was eine herkmmliche Metalband jemals in ihrer Karriere aufnehmen wird. Mit "Tonight He Grins Again" und "Sleep" gibt`s zwei geile Akustik-Bonustracks obendrauf und das fr gerade mal neun Euronen. Dafr kann man sich eigentlich alle 14 Wiederverffentlichungen zulegen, die im Regal aneinander gereiht den Bandschriftzug ergeben.
   
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