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15. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

UNEXPECT - Fables Of The Sleepless Empire
Band UNEXPECT
Albumtitel Fables Of The Sleepless Empire
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage unexpect.com/unxpct/
Verffentlichung 07.10.2011
Laufzeit 55:46 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Als ich Unexpect auf der letzten Progressive Nation Tour in Dsseldorf live erleben durfte, haute mich deren Performance frmlich aus den Socken. Da tobte ein Haufen Verrckter ber die Bhne, die aus einer Folge von Star Trek entsprungen sein knnten. Meterlange Rastermatten wurden geschleudert, Meilen zurckgelegt und musikalisch ein Inferno losgetreten. Folgerichtig kaufte ich mir am Merchandisingstand das Album "In A Flesh Aquarium". Auf der heimischen Stereoanlage hatte ich dann leider das Problem, dass die Musik ohne die optischen Stimuli der Stageshow zwar nachwievor mega abgefahren und anspruchsvoll, teilweise aber auch recht zerfahren und planlos wirkte. Bei "Fables Of The Sleepless Empire" geht es mir hnlich. Zwar bin ich schwer beeindruckt von den technischen Fhigkeiten der Frankokanadier (Wer auer Chaoth spielt schon einen neunsaitigen Bass?), dem Songwriting fehlt jedoch wie gehabt der rote Faden. Die krude Mixtur aus Death Metal, Prog, Jazz, Elektronica, Klassik und Gothic macht dem Bandnamen alle Ehre und mich nach zwei, drei Songs vllig wuschig. In kleinen Dosen und nach einigen Durchlufen weicht das anfngliche Fremdeln jedoch immer mehr zurckhaltender Zuneigung, insbesondere zu Leilindels Gesang und Borboens Violinenspiel. Als ich dann schlielich auch den Achteinhalbminter "Unfed Pendulum" unbeschadet berstehe, wei ich, dass ich mit "Fables..." vielleicht doch noch warm werden knnte. Das braucht allerdings noch seine Zeit...
   
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