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18. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

INIFINITA SYMPHONIA - A Mind's Chronicle
Band INIFINITA SYMPHONIA
Albumtitel A Mind's Chronicle
Label/Vertrieb Scarlet Records
Homepage www.infinitasymphonia.com
Verffentlichung 25.07.2011
Laufzeit 59:48 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Musik der jungen Italiener INFINITA SYMPHONIA liegt irgendwo zwischen Prog Metal im Stil von SYMPHONY X oder DREAM THEATER (jeweils eher die neuen Alben) und typischem Melodic Metal im Stil von EDGUY oder ihren Landsleuten von LABYRINTH. Die Nhe zu EDGUY kommt besonders durch Snger Luca Micioni, der wie der kleine Bruder von Tobias Sammet mit leichten Elementen von Bruce Dickinson klingt. Dabei kommen die Einflsse dieser Bands auf dem Debtalbum der Italiener "A Mind's Chronicle" mal mehr und mal weniger zum Vorschein. Fr berraschungen sorgt Gitarrist Gianmarco Ricasoli, der in seine Soli jede Menge eher rockige Elemente einbringt, was der Musik von INFINITA SYMPHONIA gut steht und fr Spannung sorgt. Fr Aufsehen sorgen die Gastsnger Fabio Leone und Tim "Ripper" Owens, die jeweils einen Song mit der Band eingespielt haben.
Das Album startet mit dem symphonischen Intro "Intro(verted)". Das folgende relativ schnelle riffbetonte "Lost In My Own Brain" mit seinen prgnanten Doublebass - Parts klingt schon sehr nach (neuen) SYMPHONY X. Gianmarco berzeugt mit einem gefhlvollem Gitarrensolo und gegen Ende erinnert ein kurzer Klavierpart an QUEEN. Danach wird in "Mighty Storm", das eher im Melodic Metal liegt, das Tempo etwas zurckgenommen. "The Illusion" ist eine nette Ballade mit melodischen cleanen Gitarren am Anfang, in der der Gesang sehr an Bruce Dickinson erinnert. In "Here's No Way" teilt sich Luca Micioni den Gesang mit Fabio Leone, der diesem Melodic Rocker schon sehr seinen Stempel aufdrckt. Im hrteren "Only One Reason" kommt der Ripper zu seinem Gastauftritt. Im Gegensatz zu Fabio singt er die Strophen fast allein und prgt den Song sehr. Den bombastischen Chorus teilt er sich dann mit Luca. Dann gibt es mit dem klaviergeprgtem "Lost And Found" und dem auf Akustikgitarren aufbauenden "From Earth To Heaven" zwei balladeske Songs. Das Album endet mit dem abwechslungsreichem Melodic Metal - Epos "I Believe In You", in dem Luca eher nach Michael Kiske klingt. Ein vielseitiges Debt, bei dem mir ein wenig die Eigenstndigkeit fehlt und die Band, bei der man sich gerade bedient, ein bisschen viel zum Vorschein kommt. Irgendwie kann man da direkt die Originale hren. Aber Potential ist vorhanden. Zusammengefasst: Ausbaufhig.
   
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