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17. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

GRAUPEL - Am Pranger...
Band GRAUPEL
Albumtitel Am Pranger...
Label/Vertrieb Van Records
Homepage www.myspace.com/graupel666
Verffentlichung 24.12.2010
Laufzeit 44:00 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Nach mehreren Jahren Funkstille melden sich pnktlich zum Weihnachtsfest die Aachener von Graupel zurck. Der Verffentlichungstermin erscheint witzig und provokant. Aber mal ehrlich: Wenn ich einem Kollegen die Platte zum Fest schenken will, komme ich nicht drum herum, am Heiligabend selbst in den Plattenladen zu stiefeln. Ob das Datum wirklich so klug gewhlt war?
Indes macht die Mucke der Jungs durchaus den Eindruck, als knne sie den hartgesottenen Die Hard-Black Metaller davon berzeugen, am 24. die heimische Bude zum Kauf dieser zu verlassen.
Geboten bekommt der geneigte Hrer raues und brutales Schwarzeisen, ohne Schnick-Schnack, ohne Gefangene, ohne Ruhepause, ohne Gemse. Hier ist blutige Rohkost angesagt. Eine unterkhlte und dennoch druckvolle Produktion sorgt in Kombination mit dem ultraschnellen Geballere und fiesem Gekeife des Sngers fr eine frostige Atmosphre. Dabei treten Graupel jedoch nicht nur auf das Gaspedal, sondern garnieren ihre akustischen Attacken auch gerne kurzzeitig mit der einen oder anderen Finesse. So ist auf jeden Fall fr Abwechslung gesorgt. Deutsche Texte sind im Black Metal zwar keine Seltenheit mehr, aber dennoch eher die Ausnahme, als die Regel, was ich erfrischend finde. Das hrt man jedoch nur an einzelnen Silben, denn mal ehrlich: Wer hrt bei rasendem Black Metal schon die Texte raus?
Die Spielzeit finde ich, wenn man das belanglose Outro abzieht, etwas zu kurz geraten, sie bewegt sich aber durchaus noch im Rahmen.
Fazit: Graupel machen ihre Sache ordentlich. Das knnen andere allerdings auch. Wer auf die erwhnten Besonderheiten der Band steht, sollte dem schwarzen Werk ruhig mal ein Ohr schenken.
   
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