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20. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

A Tribute To Mayhem - Originators Of Northern Darkness
Band A TRIBUTE TO MAYHEM
Albumtitel Originators Of Northern Darkness
Label/Vertrieb Avantgarde Music
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung /
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Das wurde aber auch mal Zeit! Jede Mist-Band bekommt ja heutzutage ihr Tribut-Album und jetzt endlich auch Mayhem! Der Titel htte passender kaum sein knnen, denn genau das waren die Kerls schlielich, auch wenn in letzter Zeit nur noch Mll unter dem Namen des einstigen Flagschiffes in Sachen Black Metal verffentlicht wird... Auffallend ist sofort, dass die komplette "De Mysteriis dom Sathanas" gecovert wurde, Beweis genug, dass es sich hier um das beste Mayhem-Output berhaupt handelt. Den Anfang machen Immortal mit "From the dark Past". Versehen mit dem typischen Immortal-Sound kommt das Stck daher, wie fast alle andren auch, nmlich sowohl in der Musik, als auch im Gesang dem Original so nahe wie nur irgend mglich. Dark Funeral ("Pagan Fears") passen sogar ihren Sound dem damaligen von Mayhem an, was aber nicht wirklich hilft. Das Cover kommt eher unspektakulr daher und hat lange nicht die Kraft des Originals. Ganz anders da Vader mit "Freezing Moon", dem geilsten Mayhem-Song aller Zeiten und wage sich ja keiner, mir da zu widersprechen! Hier wird erstmals der urtypische Vader-Sound (v.a. Bass-Drum und Vocals) mit dem Original gemixt, und das mit groem Erfolg!! Fr mich das beste Lied auf der Compilation, nicht zuletzt durch den genialen Einsatz der Glocken(?)-Samples spter im Lied. Emperor ("Funeral Fog") wissen ebenfalls zu berzeugen, auch wenn das mit Keys angereicherte Stck etwas gewhnungsbedrftig ist. Das erste Non-De-Mysteriis-Lied liefern danach Behemoth mit "Carnage". Chaotisch wie das Vorbild aber dennoch technisch sauber und richtig gut! Ziemlich enttuscht war ich dann von den Symphonic Black Metallern Limbonic Art, da ich gerne gehrt htte, wie "De Mysteriis dom Sathanas" im typischen LA-Stil kommt, sprich mit dicken, atmosphrischen Keyboard-Teppichen. Aber auf dieses Experiment wurde leider verzichtet, schade. "Buried by Time and Dust" wird in etwas drftigem Soundgewand von Keep of Kalessin dargeboten, einer Band, die auf ihren beiden eigenen Releases so klingt, wie Mayhem heute besser klingen wrden. Gorgoroth ("Life eternal") bringen dann wieder etwas von der eigenen Marke ein, was sich hauptschlich im Gesangsstil uert, gut! Vielleicht hilft dieser Samplerbeitrag ja, dass sich die Pappnasen wieder auf die guten alten Zeiten zurckbesinnen und nicht noch mal sein ein Schrottalbum wie "Incipit Satan" in die Welt wrgen! Das zweite Highlight (nach Vader) ist dann Carpathian Forest, die "Ghoul" wesentlich besser als das Original zelebrieren, was aber am beschissenen Sound selbigen liegen drfte. Der Song ist brigens auch auf dem letzten Karpaten-Longplayer "Morbid Fascination of Death" enthalten, wodurch der eine oder die andre ihn schon kennen drfte. Nummer Zehn sind die Franzosen (?) von Seth ("Into thy Labyrinth"), die die Ehre haben, das jngste Mayhem-Cover dieser CD runterzuprgeln. Das machen sie dann auch ganz gut, besonders gegen Ende hin. Gehenna ("Cursed in Eternity") drfen sich damit schmcken, die wohl einzigste 1:1 - Kopie (fast) geschaffen zu haben, erstaunlich! Ob das nun gut oder schlecht ist, sei jedem selbst berlassen, mir gefllts! Absu rotzen uns zum Schluss uerst gekonnt den "Deathcrush" um die Ohren und wiedermal zeigt sich, was eine gute Produktion bei einem Song ausmacht! Super Finale!! Als kleinen Gag zum Schluss gibt's dann als Ghost-Track noch "Silvester Anfang" zu hren, das notorische Kult-Intro von Mayhem! Coole Idee!! Was soll ich sagen? Black Metal und damit auch Mayhem Fans (Ooooh, hab ich da jetzt irgendjemandem auf die Springer getreten? Sehr bedauerlich...) werden sich dieses Teil sowieso zulegen und das absolut zu Recht!! Ich vermisse bei der Zusammenstellung der Bands zwar Satyricon, aber man kann nicht alles haben.
   
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