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22. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

STRINGS 24 - Strings 24
Band STRINGS 24
Albumtitel Strings 24
Label/Vertrieb Lion Music / H' Art
Homepage www.strings24.com
Alternative URL www.myspace.com/strings24
Verffentlichung Mrz 2009
Laufzeit 54:05 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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STRINGS 24 sind ein Projekt der 3 Gitarristen Frank Caruso, Stefano "Sebo" Xotta und Gianluca Ferro. Unter diesem Namen haben die drei Herren im Mrz ein reines Instrumentalalbum verffentlicht, das auch "Strings 24" heit. Der Name kommt daher, dass alle drei 8-seitige Gitarren spielen (3 x 8 = 24). Nettes Wortspiel. Der Einsatz der 8-seitigen Gitarren ist dabei nicht nur ein Gag. Auf dem Album gibt es in den einzelnen Instrumentals jede Menge heavy Riffs, die teilweise richtig tief nach unten gehen. Hierbei drften schon zustzliche tiefgestimmte Seiten zum Einsatz gekommen sein. Aber kommen wir zum Album. Die Stcke sind sehr abwechslungsreich angelegt und leben vom Zusammenspiel der drei Gitarren. Die Herren unterscheiden sich stilistisch. Einer ist mehr rockig / melodisch orientiert, so aus der Ecke Gary Moore oder Zakk Wylde. Der zweite Gitarrist ist eher der klassische Schredder aus der Ecke Yngwie Malmsteen oder Ritchie Blackmore. Und der letzte der drei geht in die moderne Ecke, so Richtung Steve Vai, Joe Satriani oder John Petrucci. Durch diese unterschiedlichen Stile kann man beim Hren gut nachvollziehen, wenn sich die Gitarristen abwechseln. Los geht es mit dem sehr atmosphrischen Intro "Introspective". Klingt ein bisschen nach PINK FLOYD. Das folgende im Midtempobereich liegende "Outraged Dimensions" enthlt viele Melodien, die eher in die Richtung von DREAM THEATER gehen, unterlegt mit den typischen heavy Riffs. Die schnellen virtuosen Grundmelodien von "Running In The Wind", die in diesem Stck immer wieder auftauchen, gehen in die Ecke Malmsteen / Blackmore. Auch hier gibt es jede Menge Riffs zu hren. Durch den Wechsel der Gitarristen gibt es in diesen Stcken Melodien, die sich von diesen "Grundstilen" abheben und dadurch die einzelnen Titel interessant halten. In dieser stilistischen Vielfalt geht es dann weiter. "Schizophrenic Disorders" enthlt fernstlich klingende Melodien und Riffs, die an Zakk Wylde erinnern. Das Stck "Remember Blues" hrt sich nach Hendrix oder halt bluesigen Blackmore-Stcken an. In "Psychedelic" gibt es ein herrliches Los Angeles - Feeling mit Melodien, die an VAN HALEN oder Steve Stevens erinnern. Und zum Abschluss geht es mit "Go Down Peter" in die 60er zurck. In diesem Stck wird ber das bekannte Peter Gun - Thema improvisiert. Ein sehr gekonnt umgesetztes abwechslungsreiches Album, das fr mich wie eine virtuose Zeitreise durch die Rockgitarre der letzten 30 - 40 Jahre (soweit zurck durch das letzte Stck) klingt. Das Album kann man Freunden von Instrumentalmusik nur empfehlen.
   
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