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23. Januar 2019 - Uhr
 
Die Kolumne

LION'S SHARE - Dark Hours
Band LION'S SHARE
Albumtitel Dark Hours
Label/Vertrieb Blistering Records / Edel
Homepage www.lionsshare.org
Alternative URL www.myspace.com/lionsshare
Verffentlichung 27.03.2009
Laufzeit 48:32 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die schwedische Metalband Lion's Share brachte zwischen 1995 und 2001 vier Alben heraus und hatte auch einige Besetzungswechsel. Eigentlich ist die Band in meinen Augen immer der Gitarrist Lars Chriss gewesen. Nach sechs Jahren Pause meldete sich die Band berraschend 2007 mit dem fnften Album "Emotional Coma" zurck. Hier hatte man Stimmwunder Patrik Johnansson von Astral Doors als Snger dabei. Der Dio Soundalike passte gut zum aggressiveren Material der Band und nun ist "Dark Hours" da, was musikalisch und auch vom Coverartwork an den Vorgnger anschliet. Nur das Label hat man gewechselt von AFM zu Blistering Records. Ehrlich gesagt ist das (gelungene) Dmonenartwork fr meine Begriffe etwas fehl am Platz, da der Betrachter doch eher Black-oder Death Metal erwartet. Musikalisch gibt es zeitlosen Metal, der mit gengend Schroffheit und Hrte bei den Gitarren und dem Drumsound punkten kann. Sicherlich ist auch Frontmann Patrik nicht zu verachten. Meinen Ohren nach klingt er auch eine Spur anders als bei seiner Stammband. Den einzigen Vorwurf den man dem Mann machen kann, ist die Tatsache, dass er sehr prgnant klingt, aber das machen andere superbe Vielsnger wie Jorn Lande oder Michael Bohrmann auch. Lion's Share mischen schwedischen Power Metal gekonnt mit dem Flair eines Sohnes von Dio mit einem Schuss Tony Martin in der Rhre, so dass die Musik einfach begeistert, ohne Originalittsauszeichnungen einzuheimsen. Gut muss nicht gleich innovativ heien! Als Gast konnten die Musiker noch Michael Romeo von Symphony X gewinnen und Schlagzeuger Conny Petterson (Anata), da man laut Info als Trio ohne Drummer agiert. Lion's Share packen den Hrer mit diesem Material schon nach dem ersten Durchlauf, was auch nicht jede Band kann. Klassischer Metal liegt im Moment vielleicht nicht im Trend von Konzertgngern, aber mit Alben wie "Dark Hours" wird diese Richtung so schnell nicht untergehen, jede Wette!
   
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