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15. November 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

TREACLE PEOPLE - Treacle People
Band TREACLE PEOPLE
Albumtitel Treacle People
Label/Vertrieb World In Sound
Homepage www.treaclepeople.de
Verffentlichung 20.01.2006
Laufzeit 44:22 Minuten
Autor Daniel Ableev
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die TREACLE PEOPLE, 5 Mnner aus Mannheim und Umgebung, geben dem psychedelisch angehauchten Prog/Rock der Sechziger und Siebziger eine neue Heimat. Ist dies der Sound des Sirups?, oder Inwiefern sollte von einer "Sirupigkeit" des Band-Sounds gesprochen werden?, kann man sich fragen, nachdem man das Wort "treacle" nachgeschlagen hat. Wie zu erwarten ist die traditionelle Herangehensweise an das Album, nmlich mittels Analyse und Bewertung der Einzelsongs, viel ergiebiger. Also dann: Der Opener "Anschlag I" wird stark durch die Hammond-Orgel konstituiert, womit Assoziationen an groe Helden aus vergangenen Zeiten wie ELP und King Crimson schnell geweckt sind. Ein guter, wenn auch nicht zwingend origineller Song. Da kann "I Know What I'm Here For" mit einem groovigen Hauptriff mehr punkten. "Psychosomatic" ist vielleicht noch cooler, ein zwar simpler, aber auch einfallsreicher Rocker. Whrend "Neptune's Kiss" eher etwas spurlos an einem vorbeisegelt, kann "Zero Gravity" wieder mitreien: ein prima Orgelriff und gute Soli. Bei dem Titel "Moonchild" muss man (natrlich) an "Child In Time" denken. Einem Vergleich mit dem groen DEEP PURPLE-Klassiker knnen nur wenige Songs standhalten, dieser gehrt wohl nicht dazu; nett ist der Longtrack aber dennoch, nicht zuletzt wegen der interessanten Instrumental-Parts in der Mitte. Den Abschluss bildet "Last Song", eine stilvolle Komposition, die balladesk beginnt und verspielt-hardrockend endet - ein solider Abschluss fr ein solides Debt-Album.
   
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