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23. Januar 2019 - Uhr
 
Die Kolumne

PHIDEAUX - 313
Band PHIDEAUX
Albumtitel 313
Label/Vertrieb Bloodfish Music
Homepage www.bloodfish.com
Verffentlichung 01.01.2006
Laufzeit 48:16 Minuten
Autor Daniel Ableev
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die amerikanischen (Semi)Prog-Rocker/ArtPopper PHIDEAUX (benannt nach dem Band-Initiator Phideaux Xavier) haben hier ein verdammt gutes (bereits fnftes) Album vorgelegt, das den Hrer zurck in die ra von Genesis, Marillion und 80er Pop mitnimmt. Der erste Song "Railyard" ist wohl als Geniestreich zu bezeichnen, auch wenn er einem irgendwie bekannt vorkommt. Was vielleicht nur ein weiterer Beweis fr dessen Klassikerstatus ist. Wie erwartet knnen die brigen Songs auf "313" mit dem Monsteropener nicht ganz mithalten. Was nicht schlimm ist. Denn die anderen Kompositionen sind fast durchgehend beraus gelungen: Atmosphrisch, spacig, hchst melodisch, meist einfallsreich, immer wieder schimmern SF-Motive durch. "Have You Hugged Your Robot?" beispielsweise ist zwar einfach gebaut, groovt aber voll. "Sick Of Me" ist eine Art eigene Version von BRONSKI BEATs "Smalltown Boy" geworden, zumindest was die Hauptmelodie angeht, auch hbsch. Und das Cover-Artwork, das darf man ja auch nicht vergessen, dieses farbenfrohe, filigrane Teil! "Pyramid" glnzt mit nostalgischen Mellotron-Klngen. Alles sehr harmonisch, sehr sympathisch. Manchmal vielleicht einen Tick zu harmonisch. Das sind dann auch die Stellen, die man vielleicht htte spannender gestalten oder weglassen sollen. In "Body In Space" erfhrt das berragende Hauptthema aus dem ersten Lied eine durch weibliche Engelsstimmen veredelte (und verfremdete) Reprise, die durchaus eine Legitimation hat. Abschlieen tut das Album mit dem wunderschn entrckten "Benediction", das erneut die erstklassige Songwriting-Kunst des Hauptkomponisten Xavier unter Beweis stellt. Alles in allem also ein superbes Album einer grandiosen Band, die man vernommen haben sollte.
   
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