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18. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

THE FALLEN - Front toward Enemy
Band THE FALLEN
Albumtitel Front toward Enemy
Label/Vertrieb Metal Blade
Homepage www.thefallen.net
Verffentlichung 09.09.2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 8 von 15 Punkten
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The Fallen stammen aus dem Sonnenstaat Kalifornien und existieren schon seit 1992, entstanden sind sie aus The Crestfallen. Man hat sich als gute Liveband und als Opener bekannter Acts wie Testament, Over Kill und Cannibal Corpse einen Namen gemacht. Im "Metal Radio" hatten sie schon 1994 mit einer Single Erfolge und im Jahre 2000 erschien das erste Album ber die Homepage und ber Mp3.com mit dem Namen "The Tones In Which We Speak". Nach einigen anderen Erfolgen landete The Fallen schliesslich bei Metal Blade und verffentlichen jetzt dieses Album. Keine schlechte Vorzeichen bis jetzt fr die Band! "Front Toward Enemy" ist ein wuchtiger Mix aus Thrash, gaaaanz wenig Death und einer Prise HC. Schon im Intro "Short Fuse" werden die Gitarren schn jaulen gelassen, es geht dann ber in den Titeltrack. Jetzt weiss ich warum die Jungs in Amiland so beliebt sind, die stehen auf solches Gebolze! Jedoch weiss die Band ihr Geprgel akzentuiert einzusetzen und groovt manchmal ganz nett, sind dabei aber nie poppig! Alles ist schn rau. Die gute Produktion von Bill Metoyer ist herrlich transparent, so dass der Hrer alle Instrumente (auch den Bass) gut heraus hren kann. Besonders der Drummer Max Wolff prgelt nicht stumpf, sondern sehr variabel! Leider ist der Snger Mike Granat "zu blass" und monoton, er ist weder Fisch noch Fleisch. Die Band wrde mit einem richtigen Thrash Metal Snger vom Format eines Chuck Billy oder auch mit einem Death Metal Grunzer a la Chris Barnes einfach fetter und brachialer wirken. Granat ist leider sehr durchschnittlich. Fr gut befinde ich die "Gruppenshouts", wo Gitarrist Mark Venier und Bassist Bryan Klinger involviert sind. Die Songs wissen dagegen zu berzeugen, es wurde auch nicht vergessen die Platte etwas aufzulockern, da es in diesem Genre keine Balladen zu geben scheint, wurden zwei Instrumentale eingebaut. "The Hopeless And The Frail" ist eine reinrassige, flotte Akustiknummer und wurde in die Mitte der Platte gesetzt, whrend das sehr kurze "From Fragil to Strength" geschickt an die vorletzte Stelle der Platte gesetzt wurde. Es wurde auch darauf geachtet, die Geschwindigkeit variabel zu gestalten, "Blessings" und "Shifting Our Visions" sind genretypische Midtemposongs! Ab und an wird auch an der Axt soliert und gedudelt, was ich ganz gerne habe, wenn es wie hier nicht berhand nimmt. Beim Abschlusssong "Eleven Years" kommt nach zwei Minuten Leerlauf, ich war schon sauer, eine akustische, ruhige Nummer mit gutem(!), melancholischen Gesang. Dieser Hidden Track ist echt gelungen und fernab jeglicher Krachkollagen und Rlpskollagen oder Gelaber, was andere Bands als Hidden Track bezeichnen. Keine Ahnung ob Snger Mike das trllert, es wertet die Platte aber etwas auf! Bis auf den Gesang kann ich die "Front Toward Enemy"eigentlich empfehlen! Deshalb: Probehren!
   
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