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16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SABOTER - Architects Of Evil
Band SABOTER
Albumtitel Architects Of Evil
Label/Vertrieb No Remorse Records/Soulfood
Homepage www.facebook.com/sabotergr
Verffentlichung 16.11.2018
Laufzeit 53:04 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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SABOTER pflegen einen sehr anarchischen Stil und zelebrieren ihren Power Metal mit brachialer Kraft. Die Griechen berzeugen zunchst einmal optisch mit einem klasse Cover, das nach LP-Kauf schreit. In der DNA stecken sehr viel alte Judas Priest, die Gitarrenarbeit ist hochklassig kreativ und ich verneige mich vor dem Schlagzeuger, der die Ehre hatte, sein Instrument tatschlich selbst einzuspielen und das mit einer ansteckenden Spielfreude tut. Der Opener "The Temple Of R'lyeh ist eine Dampframme, die genau in die Magengrube fhrt und dort nachhaltig verweilt. Fronter Antonis Vailas schafft es sein Organ ber zwei Etagen kraftvoll und sauber klingen zu lassen und verhilft dem epischen Grundtenor der Band dadurch zu noch grerer Ausstrahlung. Obwohl nur acht Nummern auf "Architects Of Evil" stehen, nhert sich die Gesamtspielzeit fast einer Stunde. Das schadet den einzelnen Nummern jedoch nicht, da es nahezu immer interessante Wendungen gibt, das Tempo mal rausgenommen wird oder ein geiles Solo als bergang dient. "To Glory We March" ist so eine huldvolle Verbeugung an das Keep-it-True-Publikum, die sehr majesttisch klingt und mit einem markerschtternden Schrei in bester Manowar-Manier beendet wird. Von dieser Sorte Songs gibt es einige auf dieser Scheibe.
Ich bin echt von der Qualitt dieser Newcomer berrascht und muss sagen, dass der epische Power Metal eine neue, hochklassige Band im Kcher hat.
   
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