Navigation
                
16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

CRUADALACH - Raised By Wolves
Band CRUADALACH
Albumtitel Raised By Wolves
Label/Vertrieb 7Hard/7Us
Homepage www. cruadalach.com/
Verffentlichung 21.09.2018
Laufzeit 35:43 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 7 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Tja, die Besprechung einer Scheibe wie "Raised By Wolves" der tschechischen Band CRUADALACH ist mal eine echte Herausforderung. Kennt jemand diese Truppe? Also mir war die Combo unbekannt, und ich wusste ebenfalls nicht, dass es eine Musikrichtung wie Folk - Core gibt. Also ein Crossover aus Metal- bzw. Hardcore sowie Folk Instrumenten wie zum Beispiel Geigen oder Schalmeien. CRUADALACH existieren seit zehn Jahren und "Raised By Wolves" ist bereits die dritte vollstndige Scheibe der insgesamt achtkpfigen Truppe. Einen greren Bekanntheitsgrad hat die Band aber weder ber ihre Musik noch ber ihre Live Aktivitten erlangen knnen. Womit wir auch schon beim Kern dieser Angelegenheit angekommen sind. Denn so reizvoll die Verknpfung zweier sehr unterschiedlichen Genres auch klingen mag, so mittelmig gelingt deren Umsetzung. Vieles auf "Raised By Wolves" hat gute Anstze, einige der Riffs bleiben im Ohr hngen und ein paar Songkonstruktionen haben nette Wendungen oder knnen aus dem Zusammenspiel von Folk und Hardcore Elementen einen positiven Nutzen ziehen. Leider gibt es aber keinen einzigen Track auf diesem Album den ich sofort als berdurchschnittlich bezeichnen wrde. Meistens ist es einfach zu viel aus allen Tpfen. Metalcore/Hardcore, Folk Instrumente, mnnlicher und weiblicher Gesang und dann auch noch schreiend (mnnlich) sowie clean (weiblich).
Grundstzlich bin ich ein Verfechter von Crossovers aller mglichen Stilrichtungen, und wer wei wo der kometenhafte Aufstieg von ZEAL & ARDOR noch enden wird, die mit der Verquickung von Gospel und Black Metal hnliche skurrile Genres gemixt haben. Aber im Fall CRUADALACH empfinde ich das als zu bruchstckhaft. Obendrauf ist "Raised By Wolves" auch viel zu glatt produziert worden. Hier htte eine gewisse Rudigkeit gerade den Folk Elementen gut getan.
CRUADALACH muss man anrechnen dass sie mutig sind und mit ihrem Crossover eine Nische besetzen. Inwieweit dass auf Gegenliebe stoen wird lasse ich offen, fr mich ist es zu steril und in der Masse "too much". Puristen sollten hier sowieso die Finger von lassen. Sehr aufgeschlossene Metal Heads knnen mal reinhren.
   
<< vorheriges Review
METAMORPHER - Becoming (EP)
nchstes Review >>
BEHEMOTH - I Loved You At Your Darkest


Zufällige Reviews