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21. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

JARI TIURA - King Of Lions
Band JARI TIURA
Albumtitel King Of Lions
Label/Vertrieb AOR Heaven/Soulfood
Homepage www.jaritiura.com
Verffentlichung 23.03.2018
Laufzeit 39:32 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Kann sich tatschlich jemand an Jari Tiura erinnern? Ich gebe zu, dass ich lange berlegen musste, aber dann viel es mir wieder ein! Denn der Finne hat mal fr kurze Zeit bei der Michael Schenker Group gesungen, und zwar sang er 2006 ein paar Songs auf dem MSG 25 Jahre Jubi-Werk "Tales Of Rock`n Roll" ein und ging auch mit auf die gleichnamige Tournee. Aber nach 2 Jahren war schon wieder Schluss mit der Liason und die Wege von Schenker und Tiura trennten sich. Seine Leistung war offensichtlich auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn man damaligen Augen-und Ohrenzeugen Glauben schenken mag. Einerlei, er machte trotzdem weiter Musik, zuletzt bei den Bands Stargazery und Century Lost, die ich beide allerdings nicht mehr verfolgt habe.

Nun erscheint sein erstes Soloalbum, auf dem melodischer und keyboardlastiger Hard Rock zu hren ist. Die Stimme gefllt mir dabei sogar ganz gut und erinnert mich ein wenig an einen anderen MSG-Shouter, nmlich Gary Barden. Die Platte ist einwandfrei produziert und die Songs gehen allesamt flott ins Ohr. Das liegt vornehmlich an den schnen Melodien, die peppigeren Rocksongs wie den Opener "Away From All The Magic And Wonder" oder dem bombastischen "London" gegeben sind. So richtig hart oder ultraschnell wird es nie, das Gros der 9 Lieder ist im angenehmen Midtempo gehalten. Die Ballade "Lion Of Judah" wirkt auch nicht zu arg mit Kitsch berzuckert, so dass sich kein AOR-Fan nicht mit Grausen abwenden muss. Okay, fr meinen Geschmack htten die Gitarren ein wenig mehr im Vordergrund stehen knnen, doch die Synthies erinnern dann letztendlich an die gute alten 80er Jahre Rock Mucke. Eine schne und abwechslungsreiche Platte, die beim deutschen Label AOR Heaven perfekt aufgehoben ist und die meinen Musikgeschmack hervorragend bedient. Was also nicht zhlt bei dieser Rezi ist die Vergangenheit von Jari Tiura, sondern nur das Hier und Jetzt! Mein Anspieltipp: das mit endgeiler Orgel versehene "Silent Moon"!
   
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