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23. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

APOSTLE OF SOLITUDE - From Gold To Ash
Band APOSTLE OF SOLITUDE
Albumtitel From Gold To Ash
Label/Vertrieb Cruz Del Sur Music/Soulfood
Homepage apostleofsolitude.com/
Verffentlichung 23.02.2018
Laufzeit 43:44 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Seit rund 10 Jahren rumpeln APOSTLES OF SOLITUDE, also die Verkndiger der Einsamkeit, standesgem im Doom-Untergrund und leben mit "From Gold To Ash" ihr viertes Album vor. Was fr Doom-Verhltnisse in der kurzen Zeit verdammt viel ist, und was mir die traurigen Apostel ein bisschen suspekt macht. Doch der Reihe nach:
"From Gold To Ash" hat das, was man von einem standesgemen Doomalbum erwartet: ein (optionales) Instrumentalintro, langsame und einigermaen lange Songs zwischen sechs und knapp zehn Minuten Spielzeit, und versprht das erwartete Ma an, naja, Traurigkeit. Hierbei beschrnken sich die vier Mnner aus Indianapolis auf traditionellen Doom ohne Fuzz und Wahwah, ohne Todesgrunzen und ohne exzessive Bluessoli. Die Produktion ist knackig-trocken, die Gitarren herrlich fett und die Rhythmusgruppe schiebt mchtig bedchtig nach vorn. Mehrstimmiger Gesang ist nicht unbedingt mein Fall, aber er wird sauber vorgetragen und hat im Doom auch einen gewissen Seltenheitscharakter. Puristen werden es lieben. Ich find's per se auch nicht schlecht, aber eben auch langweilig, weil sehr vorhersehbar. Auf mich wirkt "From Gold To Ash" so durchgeplant, so sehr nach Plan und Checkliste mit dem Kopf gemacht, dass alle hierbei auftauchende Melancholie mir nicht authentisch vorkommt. Traditionsdoomer, die auch z.B. GATES OF SLUMBER mgen, knnten hieran Freude haben, fr mich ist's nichts.
   
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