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24. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

DEFECTO - Nemesis
Band DEFECTO
Albumtitel Nemesis
Label/Vertrieb Black Lodge Records/Sound Pollution
Homepage www.defecto.dk
Verffentlichung 16.03.2018
Laufzeit 55:57 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Nach einem spannungsgeladenen Intro legen die Dnen auf ihrem Zweitwerk direkt mit dem Titelsong los und bestechen mit einem guten Hndchen fr Melodie und Hrtegrad. Natrlich sucht man zunchst bei unseren nordischen Nachbarn nach Pretty Maids-Anleihen, die ich allerdings nicht in groem Mae finde. Viel eher bevorzugen DEFECTO progressive Elemente und erinnern etwas an die deutschen Red Circuit, die Meister des melodischen Prog-Metals. Bandleader Nicklas Sonne wurde vom Starproduzenten Flemming Rasmussen entdeckt und quasi gentigt sein Material unter die Leute zu bringen. So wurden flugs drei Mitstreiter gesucht, die das vorhandene Songmaterial mit dem Snger und Gitarristen einspielten. Das Debut erhielt dann auch vor zwei Jahren sehr gute Rezensionen und es ist nicht verwunderlich, dass DEFECTO nahtlos an die Qualitt dieser Scheibe anknpfen. Auf "Savage" lsst Mister Sonne mal kurz den Hetfield raus und bewirbt sich fr jede amtliche Metallica Tribute-Band. Was der Mann mit seiner Stimme anstellt ist durchaus bemerkenswert. Von voll auf die Fresse bis melodisch akzentuiert geht da alles. Und das knnte man auch fr die stilistische Breite von "Nemesis" sagen. Da geht es teilweise sehr hart und derb zu Werke, auf der anderen Seite wei man mit groen Melodien und Gefhlen zu berzeugen und hat all dies in das berragende "The Sacrificed" gepackt. Wer auf Symphony X steht, Vanden Plas-Platten im Schrank hat und die eingngigen Dream Theater-Sachen liebt, der sollte in der Regalwand ein Pltzchen freimachen fr DEFECTO und ihr neues Album "Nemesis".
   
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