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19. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

HELL PATRÖL - Leather And Chrome
Band HELL PATRÖL
Albumtitel Leather And Chrome
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.hellpatroel.de
Veröffentlichung 23.02.2018
Laufzeit 45:07 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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HELL PATRÖL aus Heidelberg sind gründungstechnisch noch eine junge Band und haben sich mit Leib und Seele dem traditionellen Speed Metal verschrieben. Von daher ist die erste Helloween Mini- LP als direkter Einfluss durchaus erkennbar und stellenweise, gerade bei der Gitarrenarbeit, auch hörbar. Auf ihrem Debüt "Leather And Chrome" ziehen die Jungs ihren Stil gnadenlos durch und spielen sich thematisch durch die Einflüsse ihrer Jugendzeit, was Film- oder Buchvorlagen angeht. Sänger Domaniac, der auch noch den Bass bedient, ist sicher kein Meister seiner Zunft, um einer Speed Metal-Band das Organ zu leihen, reicht es aber auf alle Fälle, denn sind wir ehrlich, Geschwindigkeit auf dem Griffbrett toppt hier Sangeskunst. Das wissen wir nicht erst seit unserer Bibel "Kill 'Em All". Bei "Speed Demons Rise" zuckt mein Halswirbel merklich und der rechte Fuß tritt schon die Bassdrum an, was kein schlechtes Zeichen ist. Im weiteren Verlauf der Scheibe gelingt es HELL PATRÖL viele Songs an den Start zu bringen, die durch einen coolen Mitsing-Refrain Feuerwerk-Potential haben. Auch für Tankard-Anhänger der frühen Tage dürfte diese Scheibe interessant sein, die jungen Fans aus dem Evil Invaders-Lager sollten ebenfalls mal reinhören. Die Feingeister seien gewarnt, hier ist eine Band am Werk, die einfach nur schnellen Metal spielen will, der ideal für kleine Clubs gemacht scheint!
   
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