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23. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

MICHAEL SCHENKER FEST - Resurrection
Band MICHAEL SCHENKER FEST
Albumtitel Resurrection
Label/Vertrieb Nuclear Blast/Warner
Homepage www.michaelschenkerhimself.com
Verffentlichung 02.03.2018
Laufzeit 52:16 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Was im letzten Jahr zahlreiche Gitarren-Fans live berzeugt hat, findet jetzt die logische Fortfhrung als neues Studioalbum. Die Rede ist natrlich von Gitarren-Gott Michael Schenker und die Zusammenarbeit mit allen Original-Sngern der MSG-Geschichte, die nun als Michael Schenker Fest und dem Album "Resurrection" die pure Freude auslst!
"Heart And Soul" erffnet den Reigen von 12 neuen Songs ungewohnt rasant, es drfte sich wohl um einen der schnellsten Songs aus der Feder Schenkers handeln. Robin McAuley, der ja in den 80ern fr die melodische Seite zustndig war, singt diesen Speed-Track gewohnt genial. Die erste Single "Warrior", die ja bereits seit einigen Wochen alsVideo im Netz kursiert wird dagegen von allen Sngern, also Graham Bonnet, Gary Barden, Robin McAuley und Doogie White intoniert. Anfangs gefiel mir diese Midtempo-Nummer nicht so sehr, doch je fters ich das Teil hre, desto mehr reit mich die gute Melodie mit. Mit "Take Me To The Church" kommt dann auch schon mein absoluter Lieblings-Song des Albums, mit schnem Orgel-Intro sowie - Mittelteil ist das einfach ein Killer-Song, der von Doogie White perfekt in die Ohrmuschel gejagt wird und sich dort auf immer und ewig festsetzt! hnlich ergeht es mir jedoch auch bei "Time Knows When It`s Time", wie der Opener von Robin McAuley gesungen ist das auch ein exellenter Ohrenkraller. Insgesamt muss ich feststellen, dass sich zwar nicht alle Lieder auf diesem extrem hohem Level bewegen und sich das ein oder andere etwas schwchere Stck auf der Platte befindet. So erscheinen mir z.B. "Night Moods" und "Everest" mit Graham Bonnet etwas dnn, was aber auch an der Stimme des Snger liegen kann, die mir einfach nicht gefllt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, wenn man die komplette Scheibe betrachtet. Das exellente Gitarrenspiel des Meisters, groartige Melodien, tolle Stimmen, ausgewogenes Songwriting und eine gelungene Mischung von Gefhl und Hrte sind die Aspekte, die dieses wunderbare Album ausmachen. Ein Extra Lob muss jedoch auch an Michael Voss gehen, der "Resurrection" produziert und an einigen Songs selbst mitgewirkt hat. Vervollstndigt wird die illustre Truppe von Steve Mann (Keyboards, Gitarre), Chris Glen (Bass) und Drummer Ted McKenna. Auch Schenkers Busenfreund Wayne Findley ist als Gast mit dabei und sogar Gitarrist Kirk Hammett von Metallica lie es sich nicht nehmen, beim o.g. Opener mitzuspielen! Ein Album, bei dem Abwechslung incl. einem Instrumental ("Salvation") Trumpf ist und das von allen Schenker Fans geliebt werden wird! ber das Cover, das ans letzte Abendmahl angelehnt ist, kann man sich sicherlich streiten, doch ndert das nichts an den zuvor beschriebenen musikalischen Fakten. Denn die grandiose, von allen Shoutern gesungene Halb-Ballade "The Last Supper" macht den perfekten Deckel auf die Scheibe und schliet dann den letztendlich auch den augenzwinkernden Kreis zum Cover. Hallelujah!
   
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