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18. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

ANGRA - ØMNI
Band ANGRA
Albumtitel ØMNI
Label/Vertrieb Ear Music / Edel
Homepage www.angra.net
Veröffentlichung 16.02.2018
Laufzeit 60:48 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Das zweite Angra Album mit Rhapsody und Eternal Idol Goldkehlchen Fabio Lione nach "Secret Garden" heißt geheimnisvoll "ØMNI". Musikalisch begiebt sich die brasilianische Truppe auf einen frisch tönenden Trip der Melodic Metal mit Prog und sehr dezenten folkigen Einflüssen verbindet. Dank Lione und musikalisch viel frischen Wind rockt die Melange aus Power Metal, Prog und etwas südamerikanischer Folklore sehr gut und klingt nicht nach einer Truppe die in wechselnden Line-ups seit über 20 Jahren aktiv ist. Neben instrumentaler Raffinesse hat man auch die momentan sehr erfolgreiche Alissa White Gluz von Arch Enemy als Gastsängerin oder Duett Partner für Herrn Lione beim passend betitelten "Black Widow's Web". Das ist heutzutage sicherlich nicht megaoriginell, aber immer noch wirksam und ein netter Farbtupfer für die Scheibe. Auch der zu Megadeth gewechselte Gitarrist Kiko Loureiro ist bei einem Lied als Gast dabei, was ich als tolle Geste empfinde. Am Ende wird es mit dem zweigeteilten Titelsong etwas ruhiger und zugleich symphonischer und progressiver. Dem ganzen Album zugrunde liegt noch eine Sci-Fi Konzeptstory und eine für Angra Verhältnisse ziemlich dunkles Artwork.
Fazit: Mutige Scheibe die sich nicht auf alten Lorbeeren ausruht!
   
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