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24. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

ATARAXY - Where All Hope Fades
Band ATARAXY
Albumtitel Where All Hope Fades
Label/Vertrieb Dark Descent Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/ataraxy-281047751876
Verffentlichung 16.02.2018
Laufzeit 47:13 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Seit 9 Jahren sind ATARAXY aus Spanien ( Vorsicht: es gibt auch eine Balinger Band die so heit!) unterwegs, aber erst jetzt kommt das zweite vollstndige Album auf den Markt. Ich hatte das Debut noch dunkel in Erinnerung, denn es handelte sich um passablen Death Metal. Nichts, was einen auf Anhieb aus den Socken haut, aber doch schon besser als so manch andere Todesblei Kapelle. Nun also der Nachfolger mit dem Titel "Where All Hope Fades". Erster Wink mit dem Zaunpfahl: es gibt nur sechs Songs, aber die haben eine gesamte Laufzeit von 47 Minuten. Das klingt nicht nach kurzen und prgnanten Death Metal Granaten! Stattdessen wird das, was bereits im Intro "The Absurdity Of A Whole Cosmos" angedeutet wird, komplett auf das ganze Album ausgeweitet. Ein sehr doomiger Sound, der ab und an mal in einen kurzen Geschwindigkeitsrausch ausbricht, in dem aber grundstzlich erst einmal die Atmosphre zhlt. Dass bekommt das iberische Quartett sehr gut hin. Die Abwechslung ist gut, der Wiedererkennungswert aber eben auch. Am ehesten erinnern mich ATARAXY an ASPHYX, und das liegt nicht nur an Snger und Gitarrist Javi, der mit seinem Gekreische des fteren an Martin van Drunen erinnert. Bei ATARAXY berwiegen die zhen und schleppenden Passagen, whrend die Niederlnder ja auch mal kurz einen drei Minuten Vorschlaghammer auspacken.
Leider knnen nach meiner Meinung nach ATARAXY ihre anfnglich zur Schau gezeigten Qualitten nicht ber die komplette Spielzeit von "Where All Hope Fades" durchhalten. Zwischendrin sind immer wieder kleinere Abschnitte in den Songs, die berflssig wirken. Und auch die minimalen Synthie Einlagen wirken nicht immer komplett durchdacht. Die Produktion ist der gespielten Musik angepasst. Sehr rudig und basslastig ist das Ganze, trotzdem bekommen die anderen Elemente genug Spielraum.
"Where All Hope Fades" ist ein gutes Album von ATARAXY, dass aber nicht auf ganzer Linie berzeugen kann.
   
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