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24. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

THAUROROD - Coast Of Gold
Band THAUROROD
Albumtitel Coast Of Gold
Label/Vertrieb Noise Art Records/Soulfood
Homepage www.thaurorod.com
Verffentlichung 16.02.2018
Laufzeit 50:36 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 9 von 15 Punkten
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100 Gramm Helloween, 200 Milliliter Stratovarius, einen Esslffel frhe Sonata Arctica, viel Melodie, Blastbeats und hymnenhafte Refrains, die sich gerne oft wiederholen und vor Schnelligkeit fast berschlagen drfen. Aus diesem Rezept bestehen THAUROROD und mit "24601" backen sie damit einen der Prototypen ihres dritten Albums "Coast Of Gold". Neues lsst sich aus diesem Genre schon lange nicht mehr herausholen und die Finnen neigen glcklicherweise nicht zum tragischen Happy Metal-Fach, die Schublade, die Freedom Call oder neuerdings Gloryhammer besetzen. Standesgem mit zwei Gitarren und einem Keyboard verschafft man sich eine recht dichte Soundwand, die durch die gute Produktion zwar nicht fett, aber ordentlich klingt und die Basis fr den hohen, aber auch ein bisschen dreckigen Gesang von Andi Kravljaca legt, der mich absolut berzeugt. Das bedingunslos nach vorne strmende "Into The Flood" ist ebenso ein Anspieltipp, wie der Pfeil "Illuminati" Nach dem eher martialischen Cover der letzten Scheibe, gibt es aktuell zum Thema passend ein liebevoll gestaltetes Seefahrer-Motiv, das die Running Wild-Fans zum Kauf anfixen knnte, die durchaus an der ein oder anderen Nummer der Finnen gefallen finden werden, wobei ber das gesamte Album gesehen ein bisschen Abwechslung nichts schaden wrde. Zum Anschluss wird bei "Halla" das Tempo rausgenommen und an die Emotionen der Zuhrer appeliert. Reit mich jetzt nicht vom Hocker, da sehr schlagerlastig, aber der Puls geht so langsam wieder nach unten.
THAUROROD bleiben ihrer eigenschlagenen Linie auch auf "Coast Of Gold" bedingungslos treu und liefern ordentlichen, schnellen, melodischen Power Metal, der gute Laune macht und die Halswirbel zur Arbeit anregt.
   
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