Navigation
                
15. August 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

TERRA ATLANTICA - A City Once Divine
Band TERRA ATLANTICA
Albumtitel A City Once Divine
Label/Vertrieb gegentrend records/Soulfood
Homepage www.terraatlantica-band.com
Verffentlichung 03.02.2018
Laufzeit 73:29 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Aus dem hohen Norden gibt es Zuwachs im Bereich melodischer Power Metal zu vermelden. TERRA ATLANTICA musizieren seit vier Jahren miteinander und orientieren sich an Szenegren wie Blind Guardian oder Edguy. Diesen Angaben ist Glauben zu schenken, hrt man sich die musikalische Umsetzung auf "A City Once Divine" an. Die Bandhymne "Atlantica" oder der Titeltrack erinnern doch stark an das Krefelder Flaggschiff der deutschen Szene und TERRA ATLANTICA machen ihre Sache dabei wahrlich nicht schlecht. Die Arrangements sind gut aufgebaut, hymnische Passagen, mit Chren untermalt, wechseln sich mit schnellen, melodischen Phasen ab und Snger Tristan Harder, der gleichzeitig noch eine der Gitarren bedient ist ein guter Snger, wenn er auch am Ausdruck noch etwas zu arbeiten hat, um Stimmungen noch besser transportieren zu knnen, was bei einem Konzeptalbum sehr wichtig ist. Mit "Shadows Of Tommorow" hat man eine verdammt starke Halbballade als Ohrwurm mit auf die Scheibe gepackt, die in mir das Fernweh anregt, was am Gesamtkontext der Platte liegen muss, die sich textlich mit der Legende von Atlantis, eingebettet in Themen der griechischen Mythologie befasst. Das 20-mintige Outro htte es nicht gebraucht, so was leistet man sich als etablierte Band, um einen Zwinkerer zu bewirken. So betrgt die eigentliche Spielzeit des Albums 53 Minuten.
Insgesamt haben die Norddeutschen ein gutes Debt eingespielt, bei dem der Abrumer "Poseidon's Wrath" das Ma fr knftige Taten sein muss und das die Fans von melodischem Metal ohne Bedenken antesten knnen. Warten wir mal ab, was da in Zukunft noch kommt.
   
<< vorheriges Review
MAVERICK (AUSTRALIEN) - Firebird
nchstes Review >>
ELISE LEGROW - Playing Chess


Zufällige Reviews