Navigation
                
14. August 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

FAAL - Desolate Grief
Band FAAL
Albumtitel Desolate Grief
Label/Vertrieb Vn Records/Soulfood
Homepage www.facebook.com/faaldoom
Verffentlichung 26.01.2018
Laufzeit 44:50 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Lass mich in Ruh?, oh Schnde Welt! Du gehst mir auf den Docht!" - so oder so hnlich mchte man "Desolate Grief", das neueste Werk der Niederlnder FAAL, zusammenfassen. Diese haben im Jahre ?08 ihr Debtalbum "Abhorrence-Salvation" verffentlicht, seitdem ein weiteres Album ("The Clouds Are Burning", 2012) und 2015 eine Split-EP mit den Briten EYE OF SOLITUDE herausgebracht. Diese konnten sie auf Tour mit ATARAXIE, ISOLE, WORSHIP, THE OCAN, OCTOBER TIDE und MOURNIG BELOVETH einem groen Publikum zugnglich machen.
Auf "Desolate Grief" zelebriert das Sextett melodisen, langsamen bis Midtempo-Doom, kombiniert mit Anleihen aus Death Metal (Growlgesang) und postrockigem Songwriting. Nach einem kurzen Klavierintro folgen vier Titel um die zehn-Minuten-Marke, die aufgrund ihrer hnlichkeit hinsichtlich Tempo, Gesang, Gitarren und Gitarreneffekten sowie zu leisem, jedoch mit massig Hall belegtem Schlagzeug seeehr homogen klingen- um nicht so sagen: ziemlich gleich. Qualitativ setzen FAAL somit auf Bewhrtes und wirken insgesamt nicht so, als zielten sie mit ihrer Musik auf die Aufmerksamkeit ihrer potenziellen Hrer. Sondern eher darauf, im Hintergrund zu bleiben. Das mag zwar auf irgendeine Art zu der Melancholie passen, die die Platte durchaus verstrmt, ergibt fr mich aber letztlich aber wenig Sinn. Dabei gibt?s auf "Desolate Grief" durchaus spannende Passagen, wie z.B. der kleine Ausbruch in todesschwarzmetallische Tiefen bei "No Silence"- schade, dass FAAL sich nicht fter trauen, ihren ausgetretenen Pfad zu verlassen. So verhallt nach dem synthilastigen Rausschmeier "The Horizon" ein per se nicht schlechtes Album mit unntig schalem Nachgeschmack, der bei mir kein akutes Bedrfnis nach Nachschub weckt.
   
<< vorheriges Review
NEAL MORSE - Life & Times
nchstes Review >>
MACHINE HEAD - Catharsis


 Weitere Artikel mit/ber FAAL:

Zufällige Reviews