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18. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK SPACE RIDERS - Amoretum Vol. 1
Band BLACK SPACE RIDERS
Albumtitel Amoretum Vol. 1
Label/Vertrieb Blck Space Records/Cargo
Homepage www.blckspaceriders.com/
Verffentlichung 26.01.2018
Laufzeit 45:00 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Mnsteraner Rockband Black Space Riders kann man eigentlich keinem festen Genre zuordnen, viel zu viele verschiedene Stile und Einflsse verarbeitet der Sechser auf seinen Platten. Prog, Metal, Hard Rock, Jazz, NWOBHM, Retro oder Psychedelic sind nur einige der vielen Spielwiesen, auf denen sich die Musiker so austoben. Album Numero 5 setzt dem gar die Krone auf...und trotzdem wird alles zu einer groen Einheit vermengt. Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, als ich den Opener "Lovely Lovelie" zum ersten mal hrte, ein Groove-Monster vor dem Herrn mit tiefen Growls und einer fetten Motrhead-Attitde versehen! Allerdings ist da auch dieses untrgliche Gespr fr gute Melodien wieder vorhanden, das ja ebenso ein Trademark der BSR ist. Die Platten durchzieht ja immer ein Thema, das gerne im Albumtitel durch Wortspielereien anklingt. Im aktuellen Fall ist "Amoretum" eine Mischung aus Amor (klar, Liebe) und Arboretum, einem Schutzraum und zugleich Keimzelle fr eben die Liebe. So soll der erste Teil die Gegenstze von Hass und Liebe thematisch aufzeigen, ein zweiter Teil soll noch in diesem Jahr folgen. Klang das letzte Studioalbum "Refugeeum" insgesamt etwas ruhiger, drehen die Jungs heuer die Verstrker mchtig auf. Auch beim 2. Song "Another Sort Of Homecoming" geht es ordentlich zur Sache was die Geschwindigkeit angeht. Alternative Rock mit schrgen Gitarren ist hier angesagt, allerdings auch wieder ungeheuer eingngig ist dieser Song wirklich ein kleiner Hit! Dann geht es bei "Soul Shelter (Inside Of Me)" zunchst etwas ruhiger und psychedelischer zu Werke, irgendwie taucht anfangs David Bowie vor meinem geistigen Ohr auf, aber das Teil wird rasch ebenso richtig fetzig. Apropos David Bowie, auch beim Longtrack "Movements" erinnert mich die Machart an den Kult-Knstler, der musikalisch ja auch hchst facettenreich unterwegs war. Im Falle der BSR kommt dann noch eine Spur Pink Floyd und Metal dazu, was fr ein genialer Song! Und so geht die Reise unglaublich abwechslungsreich und faszinierend weiter. Die Zeit vergeht wie im Flug und ist der letzte Ton vom drckend schweren "Fellow Peacemaker" verklungen, frage ich mich tatschlich ob das alles wahr sein kann was ich da hrte? Um das zu beantworten ziehe ich mir die Platte dann doch tatschlich noch mehrmals hintereinander rein und kann es kaum erwarten, den 2. Teil serviert zu bekommen! Meiner Meinung nach eine der talentiertesten Bands aus Deutschland, die keine Genre-Grenzen kennt...Crossover im allerbesten Sinne!
   
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