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21. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACKEVIL - The Ceremonial Fire
Band BLACKEVIL
Albumtitel The Ceremonial Fire
Label/Vertrieb FDA Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/blackevilmetal/
Verffentlichung 07.07.2017
Laufzeit 43:30 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Die sddeutschen BLACKEVIL sorgten bereits vor zwei Jahren mit der EP "Hail The Cult" fr ein erstes hrbares Lebenszeichen. Nun hat das Trio, welches sich dem Thrash Metal verschrieben hat, mit "The Ceremonial Fire" ein erstes Album vorgelegt.
Unberhrbar ist der groe schwarzmetallische Einschlag, der unmittelbar mit den ersten Klngen von "Between Fire And Fire" aus den Boxen drhnt. Die Axt ist mit vielen Hhen versehen und es geht direkt im Hllentempo durch die ersten Stcke. Nicht zu verhehlen ist auch die stilistische Ausrichtung, die so auch in die frhen Achtziger gepasst htte. Eine krchzende Stimme mit einem Sound, der heute das Gegenteil einer berproduktion darstellt. Das klingt schn authentisch und passt insgesamt zum Stil. Mit "Bethlehemian Blasphemies" nimmt das Trio dann erstmals das Tempo etwas heraus und fgt stattdessen mehr Melodie und Groove hinzu, was auch gut funktioniert. Besonders das solo-hnliche Zwischenspiel hat sich nachhaltig in meine Gehrgnge gefressen. berhaupt scheint die Platte erst ab diesem Punkt wirklich loszugehen, denn es wird facetten- und abwechslungsreicher. Man muss sich allerdings auch drauf einlassen, denn die eigenwillige Stimme und das Geholper zwischendurch knnte Liebhaber von Taktgenauigkeiten und Stimmvirtuosen schnell verschrecken. Mit "Ritual Coven Fire" gibt es dann zum Ende auch noch mal einen netten Hit, der mit guten Riffs aufwartet.
Die Scheibe besticht vor allem durch ihren Stiefel, den sie durchzieht. Kein Anbiedern, stattdessen das Verfolgen der eigenen Ideen und zwar von Anfang bis Ende. Das ist sympathisch und lsst ber andere Dinge hinwegsehen. Thrash-Fans der alten Schule drfen hier gerne mal ein bis zwei Ohren reinhalten, ansonsten sollte man auch nicht zu berrascht sein, wenn man woanders weniger gut wegkommt.
   
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