Navigation
                
20. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

ANTICHRIST - Sinful Birth
Band ANTICHRIST
Albumtitel Sinful Birth
Label/Vertrieb I Hate/Soulfood
Homepage www.facebook.com/antichrist-swe
Verffentlichung 09.06.2017
Laufzeit 45:20 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Thrash with class. So ist die Ausrichtung der Geschwindigkeitsfanatiker aus Schweden zu bezeichnen, die ihre Fans nach dem Debt "Forbidden World" lange sechs Jahre auf die Folter gespannt haben, bevor mit "Sinful Birth" der Nachfolger endlich fertiggestellt wurde. Die Erwartungen sind in der Szene durchaus gro, da man mit den Vorschusslorbeeren des Erstlings zu kmpfen hat. Ich habe gefhlt so meine 15 Thrash-Tage im Jahr und da kam diese Scheibe doch gerade richtig. "Savage Mutilations" fnt nach der Erffnung das Wohnzimmer gleich richtig durch und ANTICHRIST zeigen hier die Urgewalt, zu der sie fhig sind. Kompromissloses Riffing, tightes Drumming und Vocals die killen. Erinnert mich ein bisschen an die Exodus-Frhphase. Dieses Spiel zieht man gnadenlos gut von Anfang bis Ende durch und ich fhle mich nach der drei Viertel Stunde regelrecht ausgepowert, so vereinahment sind "The Black Pharaoh" oder der Titeltrack "Sinful Birth". Das Gaspedal wird lediglich bei der zehnmintigen Instrumentalnummer "Chernobyl 1986" geschont. Der Song ist fr ein reines Instrumentenstck echt gut, mir fehlt aber die Klte und die notwendige abschreckende Grundstimmung, die zur Thematik des Songs gepasst htte. Wenn der Text dies nicht ausdrckt, msste es halt die Musik tun. Der Sound der Platte ist in Ordnung, aber nicht topp, knallt am Ende aber gut genug, um dieses Album weit oben in der Rubrik "Schneller und Hrter" anzusiedeln. In diese Bewertung reiht sich auch das geile Cover nahtlos ein.
   
<< vorheriges Review
ROGER WATERS - Is This The Life We Really Want?
nchstes Review >>
JOHN FRUM - A Stirring In The Noos


 Weitere Artikel mit/ber ANTICHRIST:

Zufällige Reviews