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16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

CLOVEN HOOF - Who Mourns For THe Mourning Star
Band CLOVEN HOOF
Albumtitel Who Mourns For THe Mourning Star
Label/Vertrieb High Roller Records/Soulfood
Homepage www.clovenhoof.net
Verffentlichung 21.04.2017
Laufzeit 44:43 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Langsam muss die Frage gestellt werden, ob der britische Metal vielleicht nie besser war als aktuell. Nach den berragenden Alben von Quartz, Grim Reaper oder auch Bands neueren Kalibers wie Seven Sister und Monumemt, legen jetzt auch Cloven Hoof nach und "Who Mourns For The Morning Star" ist ebenfalls ein Brett geworden, das vor Power und Energie regelrecht strotzt und den Anschein erweckt, man habe es kaum auf einen Silberling pressen knnen, weil akute Explosionsgefahr herrschte. Mit George Call hat es am Mikro erneut einen Wechsel gegeben. hnlich wie bei den schweizern Emerald, bei denen George in den letzten Jahren gesungen hat, liefert er eine herausragende Leistung ab, wobei seine Stimme eigentlich fr eine Band prgend ist und so htte ich den Titelsong ohne weiteres fr einen Emerald-Song gehalten. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Miteinander von lngerer Dauer sein wird. Los geht es mit dem hymnenhaften "Starrider", einem mehr als gelungenen Einstieg. Das folgende "Song Of Orpheus" ist ebenfalls ein glnzender Metal-Stern, mit berragender Melodiefhrung und geiler Gitarrenarbeit. Ein fettes Lob an Luke Hatton, der einen dampfenden Rhythmusteppich legt, auf dem sich Chris Coss dann solistisch austoben darf. Mein Hhepunkt hrt auf den Refrain "Neon Angels" und stellt berragenden britischen Stahl dar, dem es auch an epischen und leicht progressiven Elementen nicht fehlt. Das abschlieene Epos "Bannockburn" erinnert an die berhmte Schlacht im Jahr 1314, bei der die Schotten, gefhrt von Robert The Bruce, den Englndern einen einschenkten, als die versuchten Schottland zu erobern. Thematisch reizvoll, musikalisch sehr dramaturgisch umgesetzt, mit einer erneuten stimmlichen Glanzleistung von Call. Die zwei Nummern vor diesem Abschluss fallen etwas vom restlichen Niveau ab, was die Scheibe am Ende aber trotzdem unbedingt empfehlenswert macht, denn besser waren CLOVEN HOOF nie. Und darauf kann das am Bass verbliebene Originalmitglied Lee Payne sehr stolz sein!
   
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