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21. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

DAMAGE - Do The Damage
Band DAMAGE
Albumtitel Do The Damage
Label/Vertrieb Bacillus Records/Bellaphon
Homepage www.facebook.com/damagerocks
Verffentlichung 26.08.2016
Laufzeit 35:55 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Geil! Speckige Matten, speckige Jeanskutten, Gibson Flying-V, Bchsenbier und mchtig Spa: die Rede ist nicht von der x-ten Neuauflage einer exhumierten Skando-Rotzrockband, sondern von den Frankfurtern DAMAGE. Das Quartett aus Hesse' feiert Krach, schlechten Geschmack, den Rock der 1970er und vor allem sich selbst in so herrlicher Manier, dass es eine wahre Freude ist. Spontan fallen mir die aus dem benachbarten Offenbach stammenden V8WANKERS ein, die einzige lebende Band, die einen vergleichbaren Prollfaktor ausstrahlt.
DAMAGE bestechen durch originelles, eigenstndiges Songwriting, berzeugen an Instrumenten und Gesang und sind damit sowohl Hingucker als auch -hrer in einem Sommer, der nicht so richtig aus dem Quark kommt und in dem die -ich lehne mich weit aus dem Fenster- die richtig geilen Abgehscheiben eher Mangelware sind. DAMAGE liefern neun astreine Abgehnummern, die sich alle auf gleichem Niveau bewegen, und einen per se nicht schlechten, allerdings eher obskur aus dem Rahmen fallenden Rausschmeier "Never See Straight" (klingt wie 'ne substanzinduzierte Demoaufnahme). Auf "Do The Damage" bieten Danny Damage (Gesang, Gitarre), Dr. B (Gitarre), Chuck Belly - (Bass) und Lil' Val (Schlagezug) alles, was das Rockerherz begehrt: coole Mitgrlrefrains, tolle Gitarren und eine Rhythmusgruppe, die isch nach Krften austobt. Was will man mehr? Eine DAMAGE-Tour, kaltes Bier, 'ne freie Autobahn- und am besten alles zusammen. Hauptsache ganz laut "Do The Damage" hren. Was fr eine Debt! Kaufen!
   
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