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18. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK SPACE RIDERS - Beyond Refugeeum (EP)
Band BLACK SPACE RIDERS
Albumtitel Beyond Refugeeum (EP)
Label/Vertrieb BSR/Cargo
Homepage www.blackspaceriders.com
Alternative URL www.facebook.com/blackspaceriders
Verffentlichung 13.05.2016
Laufzeit 32:17 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Am 20.Mai findet im Turock Essen ein Mini-Prog Festival mit drei hervorragenden deutschen Bands statt. Neben einer meiner absoluten Lieblingsband Subsignal treten an diesem Abend noch Dante und eben die Black Space Riders auf, die aus Mnster kommend die krzeste Anfahrtsstrecke haben werden. Eigentlich knnten sie mich auf dem Weg auch einsammeln, aber das wre wohl zu viel verlangt, nur weil ich diese gute Rezi schreibe, oder. Scherz!
Wer meine Statements regelmig hier liest wei, dass ich ein Verfechter des deutschen Progs bin. Wenn man ber hochklassige Musik bzw. Bands aus unserer Heimat schreibt, darf man auch die BSR nicht auen vor lassen. Die verffentlichten im letzten Jahr ihr letztes Studio Werk "Refugeeum", welches ja auch bei uns eine tolle Kritik einheimsen konnte. Doch nicht nur bei uns wurde die Scheibe bejubelt, allerorten war man Feuer und Flamme fr die vielschichtige Musik der Mnsteraner Band. Jetzt gibt es einen Nachschlag in Form dieser EP, die vom Namen und Cover an die genannte CD erinnert. Sechs neue alte Stcke blieben bei den Sessions zum genannten Werk brig, die jetzt den Fans zugnglich gemacht werden. Diese Art der "Resteverwertung" finde ich blicherweise meist berflssig, nicht jedoch in diesem Fall. Denn diese Songs htten einfach nicht ins musikalische Konzept von "Refugeeum" gepasst. Schon der spacige instrumentale Opener "Willkommen" ist so vllig anders als das gewohnte und entfaltet seine Wirkung erst nach dem dritten Hrdurchgang. Danach wird es mit "Freedom At First Sight" wild metallisch, jedoch auch melodisch eingngig. "Droneland" ist dagegen ein psychedelischer Riff-Rocker ganz im Sinne der 70er Retro-Welle und fr mich eine echte berraschung. Danach wird es wieder mit "Starglue Sniffer" spacig, was die Schlagseite zu einer Band wie Hawkwind deutlich macht. Dazu gesellen sich noch zwei Remixe zu den Stcken "Vortex Sun", hier "VRTX RMX" (ein Electro Stck ist es geworden!) genannt sowie "Gravitation" im gleichen Gewand. Insgesamt beweisen uns BSR, dass die musikalische Vielfalt bzw. grenzenlose Experimentierlust eine Strke der Band ist und man sich nie sicher sein kann, welchen Sound sie beim nchsten Album bevorzugen. Ich freue mich jedenfalls auf den 20. Mai und bin gespannt, was die Jungs live draufhaben!
   
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