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20. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BURY TOMORROW - Earthbound
Band BURY TOMORROW
Albumtitel Earthbound
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.burytomorrow.co/
Alternative URL www.facebook.com/burytomorrow/
Verffentlichung 29.01.2016
Laufzeit 36:32 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die englischen BURY TOMORROW durfte ich schon beim Vorgngeralbum "Runes" besprechen, sind insofern also keine Unbekannten mehr. Mit "Earthbound" prsentiert der Fnfer aus Southampton nun seine vierte Langrille.
War ich bereits vom Vorgnger angetan, haben die Jungs mit ihrem Metalcore nun noch mal einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Die gesamte Musik klingt im Gegensatz zum damaligen Zeitpunkt nicht nur eine Spur reifer und erwachsener, es wirkt auch alles geradliniger und besser auf den Punkt gebracht. Vereinzelte schnulzige Momente, wie es sie noch auf "Runes" gab, sind diesmal ebenfalls vermieden worden, stattdessen hat man sich vom Teenie-Lack befreit und arbeitet merklich am eigenen Sound. Der ist ebenfalls deutlich besser, was nicht zuletzt durch die beiden Snger hervorgerufen wird. Beide scheinen in der Zwischenzeit weiter an ihren Organen gearbeitet zu haben, denn sowohl James Cameron beim Klargesang als auch Daniel Winter-Bates bei den Growls haben inzwischen deutlich mehr Nachdruck in der Stimme, was ein Hauptgrund dafr ist, dass ein leichter weinerlicher Zug, der noch auf "Runes" zu hren war, verschwunden ist. Gefhl gibt es allerdings schon auf der Platte, wie die beiden Stcke "Cemetries" und "Memories" beweisen. Jedoch heben sich BURY TOMORROW mit einer gewissen Art von ordentlichem Selbstbewusstsein angenehm von dieser Masse ab.
Die positiven Merkmale hat man jedoch mitgenommen und so gibt es auch auf "Earthbound" eine Menge guter Riffs und starker Gitarrenmelodien. Auch ist die Halbwertszeit ein wenig angehoben worden, denn die Scheibe macht auch nach dem zehnten Durchlauf noch Spa und entwickelt dabei nach und nach ihre Ohrwrmer, wie der Titeltrack oder der packende Opener "The Eternal". Mit "301" wagt man zudem einen Ausflug ins eher klassische Hardcoresegment, das abschlieende "Bloodline" prsentiert sich als dstere Walze und rundet ein abwechslungsreiches Bild ab.
Letztlich knnen BURY TOMORROW mit "Earthbound" durchweg berzeugen und zeigen, dass es durchaus eine Daseinsberechtigung fr den Metalcore gibt, den aber bei weitem nicht jeder so zustande bringt. Wer bisher mit der Band dicke war, wird keinesfalls enttuscht und neue Fans drften damit auch gewonnen werden.
   
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